Netzwerk Kulturwissenschaften
Tübingen/Konstanz


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Archiv

Im Archiv werden bereits durchgeführte Veranstaltungen, abgeschlossene Projekte und Treffen der Steuergruppe dokumentiert. Die aktuellesten Dokumente finden sich hier.
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Koordination des Netzwerks:

Universität Tübingen:

Prof. Dr. Schamma Schahadat

Prof. Dr. Dorothee Kimmich
Prof. Dr. Johannes Kabatek

Universität Konstanz:

Prof. Dr. Aleida Assmann
Prof. Dr. Albrecht Koschorke



Website:

Philipp Ostrowicz M.A.
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Redaktion der Website:

Stefanie Ulrich
email

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Netzwerk/Projekte

Zwischen den Universitäten Tübingen und Konstanz bestehen viele Verbindungen. Nicht nur Institutionen kooperieren mit gemeinsamen Veranstaltungen und Lehrprogrammen, auch einzelne WissenschaftlerInnen und Studierende arbeiten an ähnlichen und sogar manchmal an gemeinsamen Projekten.


Beteiligte Institutionen:

Exzellenzcluster 16: „Kulturelle Grundlagen von Integration“, Universität Konstanz

Die Universität Konstanz hatte sich im Exzellenzwettbewerb der DFG erfolgreich um die Einrichtung des Cluster "Kulturelle Grundlagen von Integration" beworben.
In dieser interdisziplinären Forschungs- und Ausbildungseinrichtung werden Geistes- und Sozialwissenschaftler/innen Prozesse sozialer Integration und Desintegration auf allen sozialen Ebenen samt ihrer kulturellen Grundlagen erforschen.

Pressemeldung der Universität Konstanz

Homepage des Clusters


Susi K. Frank / Cornelia Ruhe / Alexander Schmitz

Lotman und die Kulturtheorie
Das Projekt verfolgt zwei Ziele. Einmal geht es um die Edition theoretischer Texte Jurij Lotmans zur Kultursemiotik, deren Rezeption sich bislang weitgehend auf die Slavistik beschränkt. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang Lotmans Entwurf einer historischen Semiotik der Kultur, der Kulturtypologie mit der Dynamik der Semiose zwischen Zentrum und Peripherie verbindet und Semiosphären als offene Systeme im Ungleichgewicht konzipiert.
In Lotmans Kultursemiotik finden sich nicht nur direkte Bezüge zu den ihrerseits die Brücke zwischen Natur- und Kulturwissenschaften schlagenden Thesen des Chaostheoretikers Ilya Prigogine, sondern ebenso wichtige Berührungspunkte mit den Ansätzen des New Historicism, der Kulturanthropologie von Clifford Geertz oder auch der Metahistory Hayden Whites. Zu diesen Wechselbezügen wird deswegen neben der Edition ein konzentrierter Workshop vorbereitet, der eine Kontextualisierung der Kultursemiotik Jurij Lotmans und der Moskau-Tartuer-Schule in Bezug auf die Programmatik des Clusters leisten soll.
Dieses Projekt erfolgt in enger Kooperation mit der Slavistik in Tübingen (Prof. Dr. Schamma Schahadat).


Forschungsstelle Kulturtheorie und Theorie des politischen Imaginären

Die Forschungsstelle, die aus Mitteln des Leibnizpreises für Prof. Albrecht Koschorke eingerichtet wurde, besteht aus dem Koordinationsbüro, das für die wissenschaftliche Programmgestaltung und die Durchführung von Veranstaltungen zuständig ist sowie einer Gastprofessur für eine Dauer von bis zu sechs Monaten pro Jahr
und dem Arbeitskreis für Kulturtheorie und Theorie des politischen Imaginären, der in möglichst jährlichem Turnus zusammentrifft.
Die Forschungsstelle knüpft an die Tradition der Allgemeinen Literaturwissenschaft in Konstanz an. Sie soll jedoch deren analytisches Instrumentarium vorrangig auf Gegenstände richten, die außerhalb der (im Sinn von: Dichtung verstandenen) Literatur liegen, zudem arbeitet die Forschungsstelle interdisziplinär. Ausführliche Informationen und Publikationen sowie Textbeiträge zum Download finden Sie auf der Homepage der Forschungsstelle.
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Promotionsverbund "Abgrenzung - Ausgrenzung - Entgrenzung:
Gender als Prozess und Resultat von Grenzziehungen

Die Kategorie Geschlecht, das gesamte sex-gender-System, ist das Resultat einer kulturellen Setzung. Es handelt sich dabei um Prozesse der Grenzziehung, Abgrenzung, Ausgrenzung, aber auch der kontinuierlichen Grenzüberschreitung, deren Sanktionierung oder Legitimierung. Der Promotionsverbund möchte sich daher der Frage widmen, wie unter konkreten Umständen, in spezifischen literarischen Texten, in konkreten historischen Konstellationen Grenzziehungen vorgenommen bzw. repräsentiert werden, wie und für wen diese Grenzen durchlässig oder überschreitbar sind, wie sie gegen Auflösung gesichert sind. Diesen Fragestellungen soll mithilfe verschiedener Methoden nachgegangen werden, wie sie etwa in der Soziologie und in den verschiedenen Fächerkulturen der beteiligten Philologien gepflegt werden. Unter der Vorgabe einer gemeinsamen Arbeit am Text sollen die Fragen nach der Grenzsetzung als sozialer Praxis und performativem Akt, der Grenze als Resultat, nach den Differenzen zwischen den beiden Räumen jenseits der Grenzen und nach den Zwischenräumen verhandelt werden. mehr...


Netzwerk Transatlantische Kooperation der Universität Konstanz

Die Universität Konstanz fühlt sich in besonderer Weise dem Ziel verpflichtet, Forschung und Lehre zu internationalisieren. In diesem Sinne haben Konstanzer Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen begonnen, ein interdisziplinäres Netzwerk aufzubauen, das die bestehenden oder im Aufbau befindlichen Austauschprogramme wissenschaftlich koordiniert. Das Netzwerk Transatlantische Kooperation soll die Effizienz des transatlantischen Austauschs durch eine Verbesserung der Information über Gastaufenthalte von Wissenschaftlern, Veranstaltungen und Konferenzen vor Ort steigern. mehr...


Doktorandenkolleg Zeitkulturen

Das Doktorantenkolleg "Zeitkulturen" gehört zum Exzellenzcluster "Kulturelle Grundlagen von Integration" der Universität Konstanz und hat die "kulturelle Modellierung von Zeit" zum Thema. Auf der Homepage des Doktorantenkollegs finden Sie neben der Liste der als "Principal Investigators" beteiligten Konstanzer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine ausführliche Bibliographie zum Themenkomplex "Zeit" und umfangreiche Zusammenfassungen und Vertiefungstexte, welche das Gesamtkonzept des Doktorantenkollegs ausführlich erörtern. Sie "sollen als Beschreibungen von Forschungsfeldern verstanden werden, die sich im Einzelnen thematisch sehr vielfältig konkretisieren lassen." Zusätzlich zu den vorgestellten Aspekten des wissenschaftlichen Rahmenkonzepts können sich interessierte Doktoranten mit den am Cluster beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Verbindung setzen: "Themenangebote aller Art sind willkommen. Sie können mit den einzelnen am Cluster beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern individuell ausgehandelt werden." mehr...


Graduiertenkolleg "Die Figur des Dritten"

Das Graduiertenkolleg der Universität Konstanz "Die Figur des Dritten" fördert mittels Stipendien Promotions- und Habilitationsprojekte. Auf der Homepage sind vertiefende Informationen und Ausführungen zu den einzelnen Promotionen und Habilitationen zu finden sowie Veröffentlichungen als auch eine ausführliche Auswahlbibliographie.

Detailliertere Informationen bezüglich des Programms des Graduiertenkollegs erhalten Sie hier.

In der Zusammenfassung des "Forschungsprogramms ab 2006" heißt es:
"Schlichter, Beobachter, Boten, Dolmetscher, Parasiten, Rivalen, Verräter, Sündenböcke, tricksters, queers, cyborgs - eine Vielzahl von Bewohnern der Zwischenräume tummeln sich in den kulturwissenschaftlichen Theorien des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. Als Mittler-, Überschreitungs- und Hybridgestalten, als ausgeschlossene und zugleich eingeschlossene, verfemte und lachende Dritte unterlaufen sie herkömmliche dualistische Ordnungsmodelle. ,Effekte des Dritten' entstehen in dem Maß, in dem intellektuelle Operationen nicht mehr bloß zwischen den beiden Seiten einer geltenden Unterscheidung hin- und herlaufen, sondern der Akt des Unterscheidens selbst zum Gegenstand und Problem wird.
Das Graduiertenkolleg ,Die Figur des Dritten' geht von der Beobachtung aus, dass eine augenfällige Affinität derartiger, die großen Systematiken verunreinigen-der Denkfiguren und Zwitterwesen zu literarisch-künstlerischen Darstellungs-weisen besteht. Die Literatur verfügt nicht nur über reiche Erfahrung mit Grenzgänger-Helden, sondern stellt auch die Artikulationsmittel bereit, um intermediäre Phänomene im weiteren Sinn beschreibbar zu machen. Dies eröffnet einen genuin literaturwissenschaftlichen Zugang zu Fragen der kulturellen Semiosis überhaupt - auch im Blick auf die rhetorische und narrative Verfasstheit nichtliterarischer Formationen des Wissens.
In den Projekten der ersten Phase des Kollegs wurde vor allem das Irritationspotential der jeweiligen Figur des Dritten betont - ihr Vermögen, binär codierte Grenzregimes zu unterminieren. In der zweiten Phase dagegen soll die institutionenbildende Kraft dritter Instanzen in den Vordergrund gestellt werden.
Das Kolleg ist am Konstanzer Fachbereich Literaturwissenschaft mit seiner programmatischen Ausrichtung auf Allgemeine Literaturwissenschaft, Historische Anthropologie und Medientheorie angesiedelt. In der Behandlung soziostruktureller und kultursemiologischer Aspekte profitiert es von der Beteiligung der Konstanzer Kultursoziologie und auswärtiger Kooperationspartner. International soll die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Universitäten Zürich, Johns Hopkins und Chicago fortgeführt und vertieft werden. Als neue Kooperationspartner kommen die Universität St. Gallen sowie das an den Universitäten Erfurt, Jena und der Bauhaus-Universität in Weimar angesiedelte Graduiertenkolleg "Mediale Historiographien" hinzu."

 

 

 



Beteiligte Institutionen:

Universität Konstanz

Universität Tübingen


Konstanz:

Exzellenzcluster 16:
Kulturelle Grundlagen von Integration, Konstanz


Netzwerk Transantlantische Kooperation, Konstanz

Forschungsstelle Kulturtheorie
und Theorie des politischen Imaginären, Konstanz

Doktorandenkolleg Zeitkulturen,
Konstanz

Graduiertenkolleg: Die Figur des Dritten, Konstanz


Tübingen:

Promotionsverbund "Abgrenzung - Ausgrenzung - Entgrenzung:
Gender als Prozess und Resultat von Grenzziehungen"

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Zuletzt aktualisiert am: 01.09.2007 - (c) 2004 by visual-mag.de - bei technischen Fragen: webmaster@visual-mag.de