Auf
diesen Seiten finden auch die Studierenden wichtige
Informationen zu gemeinsamen Lehrveranstaltungen,
die in Kooperation zwischen der Universität
Konstanz und der Universität Tübingen
abgehalten werden. Diese Lehrveranstaltungen werden
wechselseitig anerkannt und tragen dazu
bei, auch in der Lehre den Austausch zwischen
Konstanz und Tübingen zu stärken. Es
wird jeweils die Kontaktperson angegeben, an die
man sich für weitere Informationen wenden
kann.
Egänzt
werden diese Informationen unter Aktuelles
mit Terminen von Vorträgen, Kolloquien und
anderen Veranstaltungen, die auch für Studierende
interessant sind.
Lehrveranstaltungen
WS 2008/2009
Slavistik
In
diesem Semester unterrichtet Dr. Konrad Klejsa
(Lodz/Polen),
DAAD-Gastdozent am Slavischen Seminar der Universität
Tübingen, im
Rahmen der Kooperation an der Universität
Konstanz ein Hauptseminar
zum Thema "Das Jahr 1968 im europäischen
und amerikanischen Film" (in
englischer Sprache).
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Lehrveranstaltungen
im WS 2007/2008
Slavistik:
Hauptseminar
(Nadeda Grigor'eva / Schamma Schahadat /
Igor' Smirnov)
Der russische Stummfilm
Blockveranstaltung 10.-12. Januar 2007, Freudenstadt
Das
Seminar ist eine gemeinsame Veranstaltung des
Slavischen Seminars der Universität Tübingen
und der Slavistik der Universität Konstanz.
Thema ist der vorrevolutionäre Stummfilm
von 1908-1918, wir werden uns also mit der Frühform
des neuen Mediums befassen. Folgende Fragen werden
wir im Seminar behandeln: Der russische Stummfilm
zwischen Spielfilm und Dokumentarfilm, das Genre
der Komödie, Film und Stadt, das filmische
Experiment, Anfänge filmischer Selbstreflexivität,
revolutionäre Filmpropaganda. Wir werden
uns natürlich Filme von Evgenij Bauer und
Jakov Protazanov anschauen, aber auch von Majakovskij,
Cardynin und Sanin.
Es wird eine einführende Sitzung in Tübingen
geben (Freitag, 19. Oktober, 14-16 Uhr, Raum 426),
und ein Teil der Filme wird bereits vor dem Seminar
in Freudenstadt angeschaut werden (Freitags; die
genauen Termine werden noch verabredet).
Anmeldungen bitte verbindlich bis 30. September
2007 an schamma.schahadat@uni-tuebingen.de.
Einführende
Literatur: Ju. Lotman, Ju. Civ'jan, Dialog s ekranom,
Tallin 1994.
Hauptseminar
(Konrad Klejsa)
Film und Alterität. Das Fremde im Spielfilm
7x Freitag 12-16 Uhr
(Termine: 26.10.2007, 9.11.2007, 23.11.2007, 14.12.2007,
18.1.2008, 1.2.2008, 15.2.2008)
Das Ziel des Kurses ist die kontextgebundene
Analyse ausgesuchter Spielfilme, die sich
auf den Begriff des Fremdartigen konzentriert.
In einem so bestimmten Themenfeld befinden sich
Überlegungen bezüglich des Konformismus
(z. B. Woody Allen), des Outsider-Daseins (Michelangelo
Antonioni) und des Ausgeschlossenseins (Ingmar
Bergman), der Bedrohung (Jan Hrebejk), Wahnsinn
(Dusan Makavejev), Fragestellungen bezüglich
der stereotypen Auffassung ethnischer (Fatih Akin)
und sexueller Minderheiten (Derek Jarman) sowie
das Problem des Emigrierens (Jerzy Skolimowski)
oder - last but not least - Frauen-Kino (Jane
Campion). Zur Kontextlektüre werden klassische
Bearbeitungen aus den Bereichen der Soziologie
und Anthropologie verwendet (Girard, Waldenfels
et al).
Das Problem des Fremden / Fremdartigen erfasst
beispielhaft verschiedene Varianten des Erzählens
im Film, das wir aus psychologischer, anthropologischer
soziologischer und politischer Perspektive analysieren
können. Dabei wir uns auf die Praktiken konzentrieren,
die die ideologische Zeichensetzung des "Anderen"
im Unterhaltungsfilm verbergen.
Das Seminar findet in englischer Sprache statt.
Eine vollständige Liste der Filme wird in
der ersten Sitzung ausgegeben; wir werden uns
auf das europäische Kino konzentrieren.
(Es handelt sich um eine Kooperation mit dem Slavischen
Seminar der Universität Tübingen, wo
Herr Klejsa im WS 2007/2008 im Rahmen einer DAAD-Gastdozentur
lehrt.)
Literaturwissenschaftliches
Forschungskolloquium
Schamma Schahadat (in Zusammenarbeit mit Jurij
Muraov, Universität Konstanz)
Freitag, 10-16 Uhr (Blockveranstaltung: 30. November,
25. Januar, 8. Februar)
In
diesem Kolloquium soll ExamenskandidatInnen
und DoktorandInnen die Möglichkeit gegeben
werden, ihre Forschungsprojekte vorzustellen
und zu diskutieren. Zwei Termine werden in Zusammenarbeit
mit den TeilnehmerInnen des Literaturwissenschaftlichen
Kolloquiums von Prof. Dr. Jurij Muraov,
Universität Konstanz, stattfinden.