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Prof. Dr. Dorothee Kimmich PDF Drucken E-Mail
Beteiligte - Universität Tübingen

Universität Tübingen
Deutsches Seminar
Wilhelmstr. 50
D-72074 Tübingen
Tel 07071-2975323
Fax 07071-295962

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Zur Person

Dorothee Kimmich ist seit 2002 Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Tübingen. Sie leitet die Tübinger Poetik-Dozentur und ist verantwortlich für den binationalen Master-Studiengang "Etudes franco-allemands" in Kooperation mit der Université de Provence in Aix-en-Provence. Außerdem leitet sie eine Arbeitsgruppe zum Thema "Dinge, Wissen, Praxis".

Aktuelle Projekte

Graduiertenkolleg Transkulturalität (in Vorbereitung).

"Kulturtheorie", zusammen mit Thomas Hauschild und Schamma Schahadat, Basis-Skripte Readerreihe bei Transcript, 12
weitere Bände in Vorbereitung.

Forschungsprojekt "Ähnlichkeit als kulturtheoretisches Paradigma" mit Anil Bhatti (Jawaharlal Nehru University, New Delhi, Indien) und dem Exzellenzcluster der Universität Konstanz.

Forschungsprojekt "Dinge".
Zu diesem Projekt hat bereits eine Tagung stattgefunden:
"Dingbefremdung" - Die Kultur der Dinge - neue Erfahrungen und Modellierungen. 
Die Tagung wurde gefördert von der Werner-Reimers-Stiftung

Promotionsverbund „Abgrenzung - Ausgrenzung - Entgrenzung: Gender als Prozess und Resultat von Grenzziehungen"

Forschungsschwerpunkte

Literaturtheorie
Literatur und Philosophie im 19. und 20. Jahrhundert
Medientheorien in der Moderne Geschichte und Theorie der Kulturwissenschaften
Literatur der Klassischen Moderne
Dinge in der Literatur- und Kulturgeschichte der Moderne
Transkulturalität

Ausgewählte Veröffentlichungen

Epikureische Aufklärungen. Philosophische und poetische Konzepte der Selbstsorge, Darmstadt (WBG) 1993.

Wirklichkeit als Konstruktion. Studien zu Geschichte und Geschichtlichkeit bei Heine, Büchner, Immermann, Stendhal, Keller und Flaubert, München (Wilhelm Fink) 2002.

Texte zur Literaturtheorie der Gegenwart (hg. zusammen mit Rolf Günter Renner und Bernd Stiegler), Stuttgart (Reclam) 1996. Aktualisierte Auflage 2003.

Zur Rezeption der Rezeptionstheorie: Geschichte, Einfluß, Wirkung (hg. zusammen mit Bernd Stiegler), mit Beiträgen von Gerhart v. Graevenitz, Charles Grivel, Joseph Jurt, Rainer Warning, Anselm Haverkamp und Robert Holub u. a., Berlin (Schriftenreihe des Frankreich-Zentrums der Universität Freiburg) 2003.

Charlie Chaplin. Eine Ikone der Moderne. Hrsg., eingeleitet und übersetzt von D.K. Frankfurt/Main (Suhrkamp) 2003.

Universität ohne Zukunft? Beiträge zu einer aktuellen Debatte (hg. zusammen mit Alexander Thumfart), mit Beiträgen von Dan Diner, Dieter Langewiesche, Hauke Brunkhorst u. a., Frankfurt/Main (Suhrkamp) 2004.

Einführung in die Literatur der Jahrhundertwende (Gemeinsam mit Tobias Wilke), Darmstadt (WBG) 2006.

Der gepflegte Umgang. Interkulturelle Aspekte der Höflichkeit in Literatur und Sprache (hg. Zusammen mit Wolfgang Matzat), Transcript Verlag Bielefeld 2008.

Wider den Kulturenzwang. Migration, Kulturalisierung und Weltliteratur (hg. zusammen mit Özkan Ezli und Annette Werberger, unter Mitarbeit von Stefanie Ulrich), Transcript Verlag Bielefeld 2009.

Lebendige Dinge in der Moderne. Konstanz University Press 2011.

Essen. Zeitschrift für Kulturwissenschaften, Heft 1/2012, Hg. zus. mit Schamma Schahadat.

AUSGEWÄHLTE AUFSÄTZE

"Wir sehen nur was uns anschaut." Walter Benjamin und die Welt der Dinge. In: Schrift, Bilder, Denken. Walter Benjamin und die Künste. Katalog zur Ausstellung im Haus am Waldsee, Berlin 2004/2005. Hrsg. v. Barbara Straka und Detlev Schöttker. Frankfurt/Main (Suhrkamp) 2004, S. 156-167.

Lebendige Dinge in der klassischen Moderne: Wahrnehmung, Erinnerung und Ästhetik in der "fluiden Welt" - dans un "monde fluide". In: Cahiers d'Études Germaniques 48 (2005), S. 133-145.

Alltägliche Dinge. In: Schamma Schahadat u.a. (Hrsg.): Plurale Heft 7, Alltag, Berlin 2008, S. 23-42.

Coole Lover oder: "die Wand zwischen Netzhaut und Seele". Bemerkungen zu Joseph Roths "Flucht ohne Ende". In: Karl-Heinz Götze (Hrsg): Cahiers d'études germaniques 2008. S. 79-92.

Kulturwissenschaften als methodisches Paradigma? Zur Analyse der Materialität von Kultur in den Literaturwissenschaften. In: German Studies in India. Beiträge aus der Germanistik in Indien, Bd. 2: München: Iudicium 2008, S. 129-138.

Öde Landschaften und die Nomaden in der eigenen Sprache. Bemerkungen zu Franz Kafka, Feridun Zaimoglu und der Weltliteratur als "littérature mineure". In: Wider den Kulturenzwang. Migration, Kulturalisierung und Weltliteratur (hg. zusammen mit Özkan Ezli und Annette Werberger, unter Mitarbeit von Stefanie Ulrich), Transcript Verlag Bielefeld 2009, S. 297-315

"Nur was uns anschaut sehen wir". Walter Benjamin und die Dinge. In: Heinz Brüggemann, Günther Oesterle (Hgg.): Walter Benjamin und die romantische Moderne. Würzburg: Königshausen und Neumann 2009, S. 355-369.

Migration und Literatur: Literatur als Kulturkritik. In: Andrea Allerkamp, Gérard Raulet (Hgg.): Kulturwissenschaften in Europa - eine grenzüberschreitende Disziplin? Münster: Westfälisches Dampfboot 2010, S. 234-249.

„Leere Tatorte“, das moderne „Indizienparadigma“ und das Ende der Interpretation. In: Christoph Bareither, Urs Büttner (Hgg.): Fritz Langs „M – eine Stadt sucht einen Mörder“. Texte und Kontexte. Würzburg: Königshausen und Neumann, 2010, S. 79-90.

Siegfried Kracauer. In: Fernand Hörner, Harald Neumeyer, Bernd Stiegler (Hgg.): Praktizierte Intermedialität. Deutsch-französische Porträts von Schiller bis Goscinny/Uderzo. Bielefeld: Transcript 2010, S. 145-158.

Ähnlichkeit. Ein kulturtheoretisches Paradigma. Zusammen mit Anil Bhatti, Albrecht Koschorke, Rudolf Schlögl, Jürgen Wertheimer: Ähnlichkeit. Ein kulturtheoretisches Paradigma. In: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur IASL 36, 1 (2011), S. 233-247. Abstract

Metamorphosen einer Biographie. Bemerkungen zu Feridun Zaimoglus Leyla. In: Braun, Peter/Stiegler, Bernd (Hgg.): Literatur als Lebensgeschichte. Biographisches Erzählen von der Moderne bis zur Gegenwart. Bielefeld 2012, S. 129-143. Den Aufsatz lesen.

Vom Hineinschneiden der Dinge in den Raum oder: Warum ein marokkanischer Basar ein Gedicht ist. Bemerkungen zu einer Poetik bei Hofmannsthal. In: Wolfgang Braungart u.a. (Hg.): George Jahrbuch 2012/2013, S. 179-196. Den Aufsatz lesen.

Links

www.dorothee-kimmich.de

www.poetik-dozentur.de

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 04. Juli 2012
 
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