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Prof. Dr. Manfred Weinberg PDF Drucken E-Mail
Beteiligte - Universität Konstanz

Ústav germánských studií
Filozofická fakulta
Univerzita Karlova v Praze
(Institut für germanische Studien
Philosophische Fakultät der Karls-Universität Prag)
Náměstí Jana Palacha 2
CZ - 11638 Praha 1
Telefon: (+420) 221 619-244
Fax: (+420) 221 619-241

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Kurzporträt

1978-1987 Studium der Fächer Deutsch und Biologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn

1987-1992 Promotionsstudium in den Fächern Germanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaft ebenda

1989-1992 Doktorandenstipendium der Studienstiftung des deut­schen Volkes

1993 Forschungsstipendium der Deutschen Forschungs­ge­mein­schaft für das Projekt Mnemosyne und Memo­ria als Funk­tionen von Zeit und Sprache in der Litera­tur(theorie)

1993-1996 Postdoktoranden-Stipendium im Graduiertenkolleg Theorie der Literatur und Kommunikation an der Universität Konstanz

1996-2001 Wissenschaftlicher Koordinator des Sonderforschungsbereichs 511 Literatur und Anthropologie an der Universität Konstanz

2001 Habilitation an der Universität Konstanz mit der Lehrbefugnis für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Allgemeine Literaturwissenschaft

2001-2003 Koordinator des Forschungszentrums für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Konstanz

2003-2010 (Ergänzungs-)Vertretungen der Lehrstühle von Prof. Dr. Gerhart von Graevenitz und Prof. Dr. Albrecht Koschorke

seit 2005 regelmäßige Gastprofessur an der Karls-Universität, Prag

2006 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor durch die Universität Konstanz

seit September 2010 Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Karls-Universität Prag (als DAAD-Langzeitdozent)

Forschungsprofil

Deutschsprachige Literatur des 18.–21. Jahrhunderts
Anthropologie/Ethnologie
Interkulturalität
Erinnerung/Ge­dächtnis
Literatur- und Kulturtheorie
Natur­wissenschaften und Literatur
Klasse und Literatur
Gender Studies
Prager deutsche Literatur

Projekte:

Prag als Knotenpunkt der europäischen Modernen

zusammen mit Dr. des. Eva Blome und Dr. Patrick Eiden: „[S]o real die Klasse ist, so sehr ist sie selber schon Ideologie“ (Adorno). Zur kulturellen Verfasstheit einer basalen Kategorie der Gesellschaft (siehe URL: http://www.exc16.de/cms/277.html)

Veröffentlichungen

MONOGRAPHIEN

Akut. Geschichte. Struktur. Hubert Fichtes Suche nach der verlo­renen Sprache einer poetischen Welterfahrung, Bielefeld 1993 (Dissertation).

Das „unendliche Thema“. Erinnerung und Gedächtnis in der Literatur/Theorie, Tübingen 2006 (Habilitationsschrift).

HERAUSGABEN

Zusammen mit Aleida Assmann und Martin Windisch, Medien des Gedächtnisses, Sonderheft der Deutschen Vierteljahresschrift für Literaturwissenschaft und Geistes­geschichte, Stuttgart, Weimar 1998.

Zusammen mit Eva Horn, Allegorie. Konfigurationen von Text, Bild und Lektüre, Opladen, Wiesbaden 1998.

Zusammen mit Stefan Rieger und Schamma Schahadat, Interkulturalität – zwischen Inszenierung und Archiv, Tübingen 1999.

Zusammen mit Peter Braun, Ethno/Graphie. Reiseformen des Wissens, Tübingen 2002.

Zusammen mit Ulrich Bröckling, Benjamin Bühler, Marcus Hahn und Matthias Schöning, Disziplinen des Lebens. Zwischen Anthropologie, Literatur und Politik, Tübingen 2004.

Zusammen mit Almut Todorow, Prag als Topos der Literatur, der Künste und der Politik (erscheint Herbst 2011 im Universitätsverlag der Universität Olmütz).

Zusammen mit Andreas Langenohl und Ralph Poole, Transkulturalität (erscheint Herbst 2011 in der Reihe Basis-Skripte im transcript-Verlag, hrsg. von Dorothee Kimmich und Schamma Schahadat).

AUFSÄTZE (AUSWAHL)

„Das Gedächtnis der Dekonstruktion“, in: Poststrukturalismus. Herausforderung an die Lite­raturwissenschaft. DFG-Symposion 1995, hrsg. von Gerhard Neumann, Stuttgart, Weimar 1997, 23–39.

„Aby Warburgs ‚Ikonologie des Zwischenraums’ im Horizont der Allegorie“, in: Eva Horn, Manfred Weinberg (Hrsg.), Allegorie. Konfigurationen von Text, Bild und Lektüre, Opladen, Wiesbaden 1998, 233–247.

„Von der Unvergesslichkeit des Erhabenen“, in: Colloquium Helveticum. Schweizer Hefte für allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft, Themenheft: Memoria, hrsg. von Roger W. Müller Farguell, 27 (1998), 181–210.

„Trauma – Geschichte, Gespenst, Literatur – und Gedächtnis“, in: Elisabeth Bronfen, Birgit R. Erdle, Sigrid Weigel (Hrsg.), Trauma. Zwischen Psychonanalyse und kulturellem Deutungs­muster, Köln, Weimar, Wien 1999, 173–206.

„Körper von Gewicht? Wilhelm vom Humboldt und Judith Butler“, in: Cornelia Brück, Julika Funk (Hrsg.), Körper-Konzepte, Tübingen 1999, 37–57.

„‚Nächstens mehr’. Erinnerung und Gedächtnis in Hölderlins Hyperion“, in: Günter Oesterle (Hrsg.), Erinnern und Vergessen in der europäischen Romantik, Würz­burg 2001, 97–116.

„Theorie-Politisches zur ‚anthropologischen Wende’“, in: Marcus Hahn, Holger Kube-Ventura, Susanne Klöpping (Hrsg.), Theorie–Politik, Tübingen 2002, 171–185.

„Hin und weg von Kärnten. Josef Winkler und die Fremde“, in: Manfred Weinberg, Peter Braun (Hrsg.), Ethno/Graphie. Reiseformen des Wissens, Tübingen 2002, 321–353.

„Hitlers Hände“. Martin Heidegger und die Euthanasie, in: Ulrich Bröckling, Benjamin Bühler, Marcus Hahn, Matthias Schöning, Manfred Weinberg (Hrsg.), Disziplinen des Lebens. Zwischen Anthropologie, Literatur und Politik, Tübingen 2004, 297–323.

„Ironie der Grenzen – Horizonte der Interkulturalität“ (gemeinsam mit Matthias Schöning), in: Aleida Assmann, Ulrich Gaier, Gisela Trommsdorff (Hrsg.), Positionen der Kulturanthropologie, Frankfurt a.M. 2004, 196–222.

„‚Hirngespenster’. Kleine philosophische Geisterkunde, in: Moritz Baßler, Bettina Gruber, Martina Wagner-Egelhaaf (Hrsg.), Gespenster. Erscheinungen – Medien – Theorien, Würzburg 2005, 315–334.

„‚... und dich weinen’. Natur und Kunst in Heinrich von Kleists Das Käthchen von Heilbronn“, in: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 4 (2005), 568–601.

„Von Möglichkeiten und Wirklichkeiten in Literatur und Genetik“, in: Uta Klein, Katja Mellmann, Stefanie Metzger (Hrsg.), Heuristiken der Literaturwissenschaft. Disziplinexterne Perspektiven auf Literatur, Paderborn 2006, 565–588.

„‚Unsterblichkeit heißt die Verlockung’. Die Schriftsteller und die Vervollkommnungsphantasien der Gentechnik“, in: Aleida und Jan Assmann (Hrsg.), Vollkommenheit (Archäologie der Literarischen Kommunikation XVIII) München 2010, S. 131–153.

„Klassen-Bildung. Ein Problem-Aufriss“ (gemeinsam mit Eva Blome und Patrick Eiden-Offe), in: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der Literatur (IASL), hrsg. von Norbert Bachleitner, Christian Begemann, Walter Erhart und Gangolf Hübinger, 2. Heft 2010,  S. 158–194.

„‚So muß der Mensch mit seinen großen Gaben / Doch künftig höhern, höhern Ursprung haben’. Die Schriftsteller und ‚das fröhliche Zeitalter des Menschenmachens’“, in: Peter Dabrock, Ruth Denkhaus, Stephan Schaede (Hrsg.), Gattung Mensch. Interdisziplinäre Perspektiven, Tübingen 2010, S. 101–113.

„Das ‚unendliche Thema’ Erinnerung/Gedächtnis. Am Beispiel von Theodor Storms ‚Der Schimmelreiter’“, in: Sonja Klein, Vivian Liska, Karl Solibakke, Bernd Witte (Hrsg.), Gedächtnisstrategien und Medien im interkulturellen Dialog, Würzburg 2011, S. 19–29.

Links:

http://german.ff.cuni.cz/pmwiki/pmwiki.php/Germanistika/ManfredWeinberg

http://www.exc16.de/cms/weinberg.html?&no_cache=1&sword_list[0]=weinberg

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. Februar 2012
 
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