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Zeitreisen um die Welt – Die Ortszeit und das Zeitregime des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO PDF Drucken E-Mail
Veranstaltungen - Vorlesungen und Vorträge

Vortrag im Rahmen der Reihe „Hermannus Contractus – Zeit und Leben“

Die Historikerin Dr. Andrea Rehling (Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz) ist zurzeit Fellow des Kulturwissenschaftlichen Kollegs Konstanz. Sie forscht hier über „Das Weltkultur- und Naturerbe der UNESCO. Kosmopolitisierung des kulturellen Gedächtnisses“.

Besuche von Welterbestätten werden häufig mit der Möglichkeit zur Zeitreise beworben. Am „authentischen Ort“ sei die unmittelbare Erfahrung des Vergangenen als „Erbe der Menschheit“ möglich, so das Werbeversprechen. Die Wahrnehmung des Ortes und seiner Zeit von Touristen unterscheidet sich dabei in der Regel fundamental von derjenigen der lokalen Bevölkerung, die im oder mit dem Welterbe lebt. Beider Sicht wiederum variiert von der Perspektive der Experten des Denkmal- und Naturschutzes oder der Vertreter der Internationalen Organisation UNESCO, die seit 1978 rund um die Welt Orte mit dem Label „Weltkultur- oder Weltnaturerbe“ adeln.

Der Vortrag analysiert diese unterschiedlichen Zeit- und Ortskonzeptionen am konkreten Beispiel und beleuchtet die daraus erwachsenden Probleme und Konflikte. Er setzt sich dabei auch mit der These auseinander, die „Heritagefication“ mache die Welterbestätten zu virtuellen Orten, die ihre konkrete zeitliche und räumliche Einbindung verlieren.

Mi, 16. Oktober 2013, 20 Uhr
Münster St. Maria und Markus, Reichenau-Mittelzell

Organisation

Die Reihe „Hermannus Contractus - Zeit und Leben“ wird vom Konstanzer Wissenschaftsforum organisiert.

Weitere Imformationen und Kontakt: http://cms.uni-konstanz.de/wissenschaftsforum/veranstaltungen/aktuelle-veranstaltungen/hermannus-contractus/

 
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