Folgen Sie diesem Link unter keinen Umständen! Sie werden andernfalls von dieser Seite verbannt. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme.
Körper in Bewegung – Sport durch die Jahrhunderte PDF Drucken E-Mail
Veranstaltungen - Vorlesungen und Vorträge

Universitätstag der Geisteswissenschaften der Universität Konstanz

9.00–9.15 Uhr: Begrüßung (Raum Y 311)
Prof. Dr. Thomas Hinz (Dekan der Geisteswissenschaftlichen Sektion der Universität Konstanz) und Dr. Norina Procopan (Leiterin des Hegau-Bodensee-Seminars)

9.15– 9.45 Uhr: Plenumsvortrag (Raum Y 311)
Prof. Dr. Wolfgang Schuller (Fachbereich Geschichte und Soziologie): „Sport in der Antike“

9.45–10.15 Uhr: Kaffeepause

10.15–12.15 Uhr: Workshops (Raum Y 311 und Raum Y 310)

Dr. Anna Kusser (Fachbereich Philosophie): „Doping – warum eigentlich nicht?“

Wir wollen uns ständig verbessern – deshalb gehen wir in die Schule, studieren und trainieren. Zählt dabei nur das Ergebnis oder ist auch der Weg dorthin entscheidend? Der Sport bezieht in dieser Frage klar Stellung: Bestimmte Mittel der Leistungssteigerung – Doping - sind verpönt. Sie sind ethisch abzulehnen, verboten und mit Sanktionen belegt.

Im Workshop werden die Prämissen der Ablehnung von Doping im Sport unter die Lupe genommen. Können die Argumente gegen Doping überzeugen? Lassen sie sich auf andere Leistungsbereiche übertragen? Inwieweit kann mithin der Sport in seinem Bemühen, dopingfreie sportliche Leistungen sicherzustellen, ein Vorbild für andere Bereiche menschlicher Leistung sein?

Prof. Dr. Silvia Mergenthal (Fachbereich Literaturwissenschaft): „Fußball in Text und Film“

Fußball ist ein Spiel, das vielen Menschen überall auf der Welt in seiner aktiven Ausübung ebenso wie beim Zuschauen vom Spielfeldrand aus großen Spaß macht. Daran ändert sich auch dann nichts, wenn man sich auf eine Diskussion darüber einlässt, dass Fußball (wie andere Sportarten) gleichzeitig in einen gesellschaftlichen Rahmen eingebettet ist und wenn man daher beispielsweise darüber nachdenkt, warum es mehr gewaltbereite Fußballanhänger als militante Leichtathletikfans gibt oder warum die Begeisterung für den Fußball leichter für politische Zwecke eingesetzt werden kann als die für Skispringer.

Eine besonders interessante Facette der kulturwissenschaftlichen Beschäftigung mit Fußball ist die Frage danach, ob – und wenn ja, auf welche Weise – Fußball eine identitätsstiftende Funktion haben kann: für den einzelnen Fan, der sich über die Erfolge oder Misserfolge seiner Mannschaft definiert, oder für eine Nation, die sich über das Abschneiden ihrer Fußballnationalmannschaft bei großen Turnieren wie der Weltmeisterschaft freut. Dieser Frage werden wir im Workshop anhand von Texten, vor allem aber anhand von Ausschnitten aus bekannten Fußballfilmen wie „Das Wunder von Bern“ und „Bend It Like Beckham“ nachgehen.

12.15–13.15 Uhr: Mittagspause
13.15–14.30 Uhr: Fortsetzung der Workshops (Raum Y 311 und Raum Y 310)
14.30–15.30 Uhr: Präsentation der Arbeitsergebnisse im Plenum und Schlusswort (Raum Y311)

Fr, 25. Mai 2012, ab 9 Uhr
Universität Konstanz, Y 310 und Y 311

Kontakt

Hegau-Bodensee-Seminar
Dr. Norina Procopan
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel. 07531 90500

Eine Veranstaltung des Hegau-Bodensee-Seminars in Kooperation mit der Geisteswissenschaftlichen Sektion der Universität Konstanz und dem Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“

Weitere Informationen

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 22. März 2012
 
Zum Seitenanfang