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Christian Friedrich Daniel Schubart - Das Werk PDF Drucken E-Mail
Veranstaltungen - Tagungen
Kulturwissenschaftliche Tagung der Abteilungen für Neuere deutsche Literatur der Universitäten Stuttgart und Tübingen vom 2. bis 4. Juni 2011 in Stuttgart

Die Auseinandersetzung mit dem Werk von Christian Friedrich Daniel Schubart (1739-1791) steht unter dem Eindruck seiner Lebensgeschichte. Das Skandalon seiner zehnjährigen Inhaftierung durch Herzog Karl Eugen von Württemberg ohne Anklage und Begründung verengte bisher den Blick auf das Politische in Schubarts Schriften.

Stärker als bisher hat die Forschung in Zukunft zu berücksichtigen, dass Schubarts Werke weniger polarisieren denn vermitteln wollen - zwischen Weltlichkeit und Religiosität, zwischen Intellektuellen und Ungebildeten, zwischen den verschiedenen Kunst- und Wissensformen. Schließlich war Schubart nicht nur Lyriker und Journalist, sondern auch Theologe und Prediger, Komponist, Rezitator und Musiktheoretiker, Pädagoge, Theaterintendant, Ästhetiker und Historiker.

Es ist sein immer wieder als unverwechselbar bezeichneter Ton, der - volkstümlich, phantasievoll, leidenschaftlich, atemlos - alle seine Arbeiten bestimmt und das Grundelement seiner vermittelnden Ästhetik und Redehaltung ist. Aufzuklären, zu bilden und zu erziehen bleibt dabei sein oberstes Ziel - zu Toleranz, Meinungsfreiheit, Kritikfähigkeit, Selbstbewusstsein und Kunstempfinden.

Tagungsort

Internationales Begegnungszentrum der Universität Stuttgart
Robert-Leicht-Straße 161
70569 Stuttgart (Vaihingen)

S-Bahn-Haltestelle Universität

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. Februar 2012
 
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