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aktualisiert am: 09.11.2008

 

 

 

 

 

 

 


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Archiv

Im Archiv werden bereits durchgeführte Veranstaltungen, abgeschlossene Projekte und Treffen der Steuergruppe dokumentiert. Die aktuellesten Dokumente finden sich hier.

Integration und Explosion. Perspektiven auf die Kultursemiotik Jurij Lotmans

(Tagung 23.-25. Oktober 2008, Universität Konstanz)

Oragnisation: PD Dr. Susi Frank, Dr. Cornelia Ruhe und Alexander Schmitz (Universität Konstanz) in Kooperatin mit Prof. Dr. Schamma Schahadat und Dr. Annette Werberger (Universität Tübingen).

Weitere Informationen


Interdisciplinary Workshop on the Concept of Neighborship (13.-14.6.2008)

Organizers: Department of Slavic Studies, University of Tuebingen
Where: Brecht-Bau, Wilhelmstrasse 50, Room 215
When: June 13-14, 2008
Contact: Sandra Evans (sandra.evans@uni-tuebingen.de)

Neighborship will be treated as both a space of proximity and one of
differentiation. Even though the term has taken on a diversity of meanings
in different cultures and over time, neighborship nonetheless continues to
be primarily designated as a (desired or undesired) "community of place"
(Tönnies) – spatial containment or association can today take on forms that
initially seem unintentional, as for instance the neighborship in virtual
spaces such as the 3D online digital world called "second life" or merely
persons from all over the world one temporarily sits next to on the plane or
on the train.

Regardless of the culture or system of governance in provincial, urban or
virtual spaces: neighborship is instrumental in the search for and formation
of identity by developing and
maintaining a community and its "borders" (Plessner). This takes place for
instance by means of determining one's own space in differentiation to the
space of others, and their "uncanny" (Freud) amalgamation. Spaces of
neighborship such as the village, the communal apartment or the high-rise
building are subject to constant change whereby communities and exclusions
can be constituted and even wars declared through fixed rituals and
celebrations.

Especially new concepts of neighborship and the question concerning its
realization (can neighborship be planned? Does unfree neighborship exist?)
will be at the center of attention. The range of possible topics can include
issues such as surveillance structures, social safety and the gated
community phenomenon addressing issues of neighborship as an infringement of
private and intimate spaces.

Neighborship can bring together different levels and dimensions of meaning:
linear, chronological or interconnected networks can be analyzed not only
from a sociological perspective, but also from an aesthetic (e.g .,
stylistic devices such as synecdoche or scandal with regard to content) and
historical one (eras and currents). In the same way spiritual neighborships
and congenialities of souls with their intensive effects on emotions such as
love, hate and jealousy can be examined.


29.-30.11.07 Öffentliche Auftaktveranstaltung des Exzellenzclusters "Kulturelle Grundlagen von Integration"

BÜRGERKRIEGE Gewalt. Trauma. Intervention

Mit der interdisziplinären Auftaktveranstaltung zum Thema "Bürgerkriege" stellt sich der Konstanzer Exzellenzcluster "Kulturelle Grundlagen von Integration" erstmals der Öffentlichkeit vor.

Die Veranstaltung spannt einen Bogen von traumatisierenden Gewalterfahrungen über deren individuelle wie kollektive Verarbeitung in Narrativen bis zum Wiederaufbau politischer Institutionen und zu nachhaltiger Friedenssicherung.

Mit Beiträgen von Aleida Assmann, Anna Blank, Hans Blom, Christopher Daase, Thomas Elbert, Bernhard Giesen, Ulrich Gotter, Michael Johnson, Stathis N.
Kalyvas, Hubert Kleinert, Albrecht Koschorke, Avishai Margalit, Matthias Rüb, Peter Schumann, Wolfgang Seibel.

Dokumentation der Tagung „Bürgerkriege“ jetzt online

Den Tagungsbericht erreichen Sie hier: Dokumentation
Sämtliche Vorträge und die Diskussion der Auftaktveranstaltung des Exzellenzclusters können Sie jetzt anhören oder herunterladen.

Zu den Hörbeiträgen geht es hier.


Workshop: Literatur, Kultur und Migration
16.-18. November in Tübingen

Erfolgsautoren Ilija Trojanow und Feridun Zaimoglu, die als Dozenten während der Tübinger Poetik-Dozentur Vorlesungen halten werden, sind die bekanntesten Stellvertreter einer "anderen deutschen Literatur" (Trojanow). Genau diese Literatur von Migranten, die lange Zeit eher an der Peripherie der Kultur angesiedelt wurde, findet durch die transkulturellen Bewegungen der Globalisierung nun vielmehr eine zentrale Stellung. Die Tagung, die als Workshop zur Poetik-Dozentur angelegt ist, möchte daher durch die interdisziplinäre Ausrichtung (via Literatur, Ethnologie, Religion) diese transkulturellen Bewegungen aufzeigen und kulturtheoretische Verortungen auf wissenschaftlicher Ebene erarbeiten. Den Schwerpunkt bilden dabei deutsch-türkische Texte der Autoren Pazarkaya, Tekinay, Özdamar, Zaimoglu und Özdogan und kontrastiv dazu deutsch schreibende russisch-jüdische AutorInnen der Migrationsliteratur. Ziel ist nicht eine externe Beobachterhaltung nach dem Motto einer "Parallelwelt" zu verfestigen, sondern ein Diskurs der Inkorporierung eines "deutschen Islam" zu eröffnen, der es erforderlich macht, Begriffe wie "Nation", "Kultur" und "Religion" zu überarbeiten. Der Workshop gliedert sich in drei Panels, "Kulturarisierung", "Schreibweisen der Migration" und "Weltliteratur" auf, die von Manfred Koch, Dorothee Kimmich, Annette Werberger und Özkan Ezli moderiert werden. Referenten aus Berlin, Konstanz, Illinois, Bern, Michigan, Potsdam, Frankfurt, Siegen, Bielefeld und Tübingen nehmen an dem Workshop teil. mehr...



Tagung: Kulturen der Leidenschaft / Leidenschaften der Kulturen
6.-8. Dezember 2007 in Tübingen

Wie und warum fühlen wir? Wenn unsere Emotionen, Passionen oder auch Gefühllosigkeiten nicht mehr selbstverständlich ihre Verankerung in einer Idee des "Natürlichen" finden, fällt die Antwort komplexer aus und eröffnet einen anderen Blickwinkel, der offenbart, dass unsere Gefühle vielmehr diskursive, kulturelle und historische Konstruktionen sind.

Programm zum Download

Insgesamt 27 Vorträge werden sich bei dieser Tagung mit Emotionen auseinandersetzen und dabei den Brückenschlag zwischen der Naturwissenschaft und der Geisteswissenschaft herstellen. Aus verschiedenen vielfältigen Perspektiven und Fachrichtungen, wie beispielsweise der Neurobiologie, Psychologie, Ethnologie bis hin zu Geschichtswissenschaften, Literaturwissenschaften und Philosophie soll die Frage diskutiert werden, inwiefern Gefühle nicht natürlich sind, sondern Konstruktionen, die historisch, kulturell und diskursiv geprägt werden.
Starke Gefühle oder Anti-Gefühle wie beispielsweise Liebe, Angst und Gleichgültigkeit stehen als zentrale Untersuchungsgegenstände interdisziplinär zur Diskussion. Die Vorträge werden von bekannten Wissenschaftlern aus Tübingen, Konstanz, Berlin, Bonn, Hamburg Köln und Manchester sowie der Duke University und Brown University gehalten. Die Organisatoren der Tagung sind Prof. Dr. Johannes Kabatek, Prof. Dr. Dorothee Kimmich und Prof. Dr. Schamma Schahadat. Für mehr Informationen…


 

 

 

 

 




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Zuletzt aktualisiert am: 11.11.2008 - (c) 2004 by visual-mag.de - bei technischen Fragen: webmaster@visual-mag.de