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Körper im Visier. Körper und Visibilität in Diskriminierungsprozessen PDF Drucken E-Mail
Veranstaltungen - Workshops


Interdisziplinärer Workshop am 04./05. Mai 2017

Diskriminierung existiert nicht ohne spezifische Kategorien wie Stereotype, Stigmata und Ungleichheit; Kategorien, die zumeist auf die Sichtbarkeit, Repräsentation und Wahrnehmung des Körpers verweisen. Wissen, Medien, Text, Sprache und visuelle Wahrnehmung überlagern sich, wenn sich Stereotype und Stigmata in Diskriminierungsprozessen manifestieren. Wie lassen sich diese Strukturen, in denen sich Diskriminierung reproduziert, genauer beschreiben? Unterscheiden sich die verschiedenen Diskriminierungsformen in der Art und Weise, wie sie auf den Körper zugreifen?

Im Zentrum des Workshops steht die Funktion des Körpers und dessen Visibilität bei der Erzeugung von sozialer Ungleichheit durch Kategorien wie Rasse, Geschlecht, Disability, Alter und Adipositas. Der ‚sichtbare Körper‘ wird dabei nicht nur als ein soziales Stigma verstanden, sondern ebenso als Austragungsort unterschiedlicher Diskurs- und Wissenssysteme sowie als eine existentielle Größe, etwa in der Erfahrung der Diskriminierten selbst.

Der Workshop wird von der Exploration-Funds-Forschergruppe „Körper im Visier“ ausgerichtet und bringt in einem interdisziplinären Setting verschiedene Disziplinen der Human- und Geisteswissenschaft wie Psychologie, Soziologie und Literaturwissenschaft zu einander ins Gespräch.


Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Carolin Mehnert ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 08. Februar 2017
 
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