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WIKA-Workshop: Migration der Künste, Künste der Migration PDF Drucken E-Mail
Veranstaltungen - Workshops

Axel Hütte, Berlin, 1994 Am 28./29.04.2011 findet ein Workshop an der Universität Tübingen im Evangelischen Stift in Zusammenarbeit mit dem Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart statt.

Die Ausgangsfrage für der Veranstaltung lautet: Wie muss Kultur in Zeiten der Globalisierung und der Migration neu definiert werden? Wer kann dazu beitragen? Was muss ein aktueller Kulturbegriff für die Wissenschaft und für die (Kultur)-Politik leisten? Weder die Politik noch die Wissenschaft alleine können diese Frage angemessen und umfassend beantworten. In einer öffentlichen Veranstaltung, die Kunst und Wissenschaft miteinander verschränkt, sollen daher Wissenschaftler/innen und Künstler/innen bzw. Agent/innen des Kulturtransfers und der Kulturpolitik in einem interdisziplinären und transkulturellen Dialog zusammengebracht werden. Wie begreifen Künstler im 21. Jahrhundert Kunst und Kultur, wie tun dies Wissenschaftler?

Migration der Künste, Künste der Migration will zeigen, dass Kunst sich in denjenigen kulturellen „Zwischenräumen“ bevorzugt entwickelt, die im Moment zu entstehen scheinen. Dabei soll ausgelotet und beschrieben werden, welche Formen die Kunst in transkulturellen Begegnungen annimmt, wie sie die Spannung zwischen den Kulturen kreativ nutzt und dabei sowohl künstlerisches Potential als auch politische und gesellschaftliche Reflexion freisetzt. Die Debatte über Integration und Assimilation ist eine Debatte über Kultur und ihre Funktionen. Literatur, Kunst, Theater und Film spielen hier eine zentrale Rolle, die angemessen herausgearbeitet werden muss.

Zu diesem Zweck sollen „Dialog-Paare“ zusammen treffen, die jeweils gemeinsam diskutieren, wie die Auflösung nationaler Kulturen in den Künsten reflektiert, kritisiert oder modelliert wird. Kunst wird in diesen performativ-diskursiven Begegnungen zu einem Testfall dessen, was die Kultur als „ganze Lebensweise“ (T.S. Eliot) ausmacht.

Dieses Experiment soll zukunftsorientierte Diskussionen anregen über eine Neuausrichtung auswärtiger Kulturpolitik; zugleich können Impulse aufgegriffen werden für die theoretische Reflexion darüber, was Kultur im 21. Jahrhundert ausmacht und wie sie sich im weiteren entwickeln wird.

© der Abbildung: Axel Hütte, Berlin, 1994

Programm (aktualisiert)

Plakat

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. Februar 2012
 
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