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Prager Figurationen jüdischer Moderne

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Veranstaltungen - Workshops

Prager Figurationen jüdischer ModerneInternationaler Workshop im Rahmen des Forschungsverbundes „Prag als Knotenpunkt europäischer Moderne(n)“ und des Projekts „Prager Moderne(n)“ im Juniorprofessurenprogramm des Landes Baden-Württemberg

Universität Tübingen

05.-07.02.2015

Organisation: Prof. Dr. Irina Wutsdorff und Katja Wetz, M.A. (Tübingen) in Kooperation mit Prof. Dr. Manfred Weinberg und Dr. Štěpán Zbytovský (Prag)

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Medien und Kultur und vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds sowie vom Universitätsbund Tübingen

Im plurikulturellen Prag der Jahrhundertwende und des beginnenden 20. Jahrhunderts treffen neben der deutsch(sprachig)en und tschechisch(sprachig)en Kultur Momente der jüdischen zusammen. Identitätsdiskurse gestalten sich in der Prager Situation zusätzlich problematisch, wenn zur Entscheidung zwischen der Zugehörigkeit zur deutschen und/oder tschechischen Kultur die Spannbreite von Optionen zwischen Assimilation und Zionismus tritt. Traditionen wie Denkfiguren jüdischer Glaubenslehre und -praxis werden von Intellektuellen und Künstlern im Lichte grundlegender Erfahrungen der Moderne kritisch befragt, neu konzipiert und auch produktiv gemacht. Die prominentesten Beispiele sind auf Seiten der deutschsprachigen Literatur sicherlich Franz Kafka, auf Seiten der tschechischen Richard Weiner. Der Workshop soll beleuchten, wie im Kulturraum Prags Figurationen jüdischer Religiosität, jüdischen religiösen Wissens sowie Praktiken und Konzepte des Jüdischen mit den Gewinn- wie Verlusterfahrungen der Moderne zueinander ins Verhältnis gesetzt wurden. Im Hintergrund steht dabei die Frage, ob sich von einer spezifischen Prager Spielart einer jüdischen Moderne sprechen lässt und welche Rolle sie für die Ausprägung der Moderne in Prag spielte.

Programm

Eröffnungsvortrag

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 23. Januar 2015
 

Poetische Grenzüberschreitungen

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Veranstaltungen - Workshops

Poetische GrenzüberschreitungenTransStar und der Übersetzungswürfel in Ljubljana vom 15. bis 19. April 2015

Unter dem Titel Poetische Grenzüberschreitungen findet vom 15. Bis 19. April der Übersetzungswürfel in Ljubljana statt. Neben den Werkstätten der deutsch-slowenischen, deutsch-ukrainischen und slowenisch-deutschen Gruppe stehen Autorenabende und Veranstaltungen zum Literatur- und Kulturaustausch zwischen Slowenien und den anderen europäischen Ländern auf dem Programm. Mitgestaltet werden die einzelnen Veranstaltungen von TransStar-Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Den Auftakt bildet am Mittwoch, dem 15. April, die Veranstaltung Gemogeltes und Gekreuztes, wo die TransStar-Teilnehmer nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Slowenischen und Ukrainischen suchen und sich darüber austauschen.
Am 16. April wird in der Universität Ljubljana die Ausstellung Camera Obscura – Orte des Übersetzens eröffnet.
Des Weiteren stehen unter anderem eine Lesung mit dem ukrainischen Autor Ostap Slyvynsky und Josef Winkler, eine Veranstaltung zum slowenischen Büchermarkt, ein literarischer Stadtspaziergang und ein Konzert der Gruppe Jazzy.si auf dem Programm.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Programm.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 17. April 2015
 

Die Verwandlung des Fremden

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Veranstaltungen - Workshops

Die Verwandlung des Fremden
Übersetzungswürfel – Sechs Seiten europäischer Literatur und Übersetzung

Festival moderner europäischer Literatur und Übersetzung

Vom 6. bis 10. Mai 2015 findet in Tübingen ein Werkstatttreffen des TransStar Europa und dem Übersetzungswürfel statt, zu welchem Übersetzerinnen und Übersetzer aus fünf verschiedenen europäischen Ländern zusammenkommen und im Rahmen eines Workshops an ihren Übersetzungen arbeiten. Zusätzlich finden öffentliche Veranstaltungen statt.

Der Flyer zur Veranstaltung.

Die drei Autoren Juri Andruchowytsch (Iwano-Frankiwsk), Lubomír Martinek (Paris/Prag) und Sudabeh Mohafez (Stuttgart), die in der Auftaktveranstaltung am 6. Mai auftreten, haben sehr unterschiedliche Erfahrungen mit der Wahrnehmung ihrer Literatur und ihrer kulturellen Kontexte im europäischen Raum gemacht, die von Ablehnung, Ignoranz und Missverständnis bis zu Integration und Begeisterung reichen. All diese Facetten werden unter dem Titel Getauschtes: Zwischen Paris, Stuttgart und Iwano-Frankiwsk diskutiert und miteinander in Beziehung gesetzt.

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 22. April 2015
Mehr über "Die Verwandlung des Fremden"
 

Körper im Visier. Körper und Visibilität in Diskriminierungsprozessen

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Veranstaltungen - Workshops


Interdisziplinärer Workshop am 04./05. Mai 2017

Diskriminierung existiert nicht ohne spezifische Kategorien wie Stereotype, Stigmata und Ungleichheit; Kategorien, die zumeist auf die Sichtbarkeit, Repräsentation und Wahrnehmung des Körpers verweisen. Wissen, Medien, Text, Sprache und visuelle Wahrnehmung überlagern sich, wenn sich Stereotype und Stigmata in Diskriminierungsprozessen manifestieren. Wie lassen sich diese Strukturen, in denen sich Diskriminierung reproduziert, genauer beschreiben? Unterscheiden sich die verschiedenen Diskriminierungsformen in der Art und Weise, wie sie auf den Körper zugreifen?

Im Zentrum des Workshops steht die Funktion des Körpers und dessen Visibilität bei der Erzeugung von sozialer Ungleichheit durch Kategorien wie Rasse, Geschlecht, Disability, Alter und Adipositas. Der ‚sichtbare Körper‘ wird dabei nicht nur als ein soziales Stigma verstanden, sondern ebenso als Austragungsort unterschiedlicher Diskurs- und Wissenssysteme sowie als eine existentielle Größe, etwa in der Erfahrung der Diskriminierten selbst.

Der Workshop wird von der Exploration-Funds-Forschergruppe „Körper im Visier“ ausgerichtet und bringt in einem interdisziplinären Setting verschiedene Disziplinen der Human- und Geisteswissenschaft wie Psychologie, Soziologie und Literaturwissenschaft zu einander ins Gespräch.


Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Carolin Mehnert ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 08. Februar 2017
 


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