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Körper im Visier. Körper und Visibilität in Diskriminierungsprozessen

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Veranstaltungen - Workshops


Interdisziplinärer Workshop am 04./05. Mai 2017

Diskriminierung existiert nicht ohne spezifische Kategorien wie Stereotype, Stigmata und Ungleichheit; Kategorien, die zumeist auf die Sichtbarkeit, Repräsentation und Wahrnehmung des Körpers verweisen. Wissen, Medien, Text, Sprache und visuelle Wahrnehmung überlagern sich, wenn sich Stereotype und Stigmata in Diskriminierungsprozessen manifestieren. Wie lassen sich diese Strukturen, in denen sich Diskriminierung reproduziert, genauer beschreiben? Unterscheiden sich die verschiedenen Diskriminierungsformen in der Art und Weise, wie sie auf den Körper zugreifen?

Im Zentrum des Workshops steht die Funktion des Körpers und dessen Visibilität bei der Erzeugung von sozialer Ungleichheit durch Kategorien wie Rasse, Geschlecht, Disability, Alter und Adipositas. Der ‚sichtbare Körper‘ wird dabei nicht nur als ein soziales Stigma verstanden, sondern ebenso als Austragungsort unterschiedlicher Diskurs- und Wissenssysteme sowie als eine existentielle Größe, etwa in der Erfahrung der Diskriminierten selbst.

Der Workshop wird von der Exploration-Funds-Forschergruppe „Körper im Visier“ ausgerichtet und bringt in einem interdisziplinären Setting verschiedene Disziplinen der Human- und Geisteswissenschaft wie Psychologie, Soziologie und Literaturwissenschaft zu einander ins Gespräch.


Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Carolin Mehnert ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 08. Februar 2017
 

Serhij Zhadan - "Warum ich nicht im Netz bin"

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Veranstaltungen - Vorlesungen und Vorträge

Serhij Zhadan -   Warum ich nicht im Netz bin Lesung und Gespräch moderiert von Claudia Dathe

Mittwoch, 8. November 2017, Universität Tübingen, Alte Aula (Münzgasse 30), 18:15 Uhr

Alle Interessierte sind herzlich eingeladen!

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit Meridian Czernowitz, im Rahmen des Projekts "Verstärkung des Klanges der ukrainischen Stimmen in Europa".

 

Zeitschriften als Knotenpunkte der Moderne/n

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Veranstaltungen - Tagungen

Zeitschriften als Knotenpunkte der Moderne/nSymposium im Rahmen des Forschungsverbunds „Grenze/n in Erinnerungskulturen“ und des Forschungsverbunds „Prag als Knotenpunkt europäischer Moderne(n)“

Universität Regensburg
22.-24. Juni 2017

Das Programm zur Veranstaltung.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 20. März 2018
 

"TransStar Europa" auf der Leipziger Buchmesse

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Veranstaltungen - Vorlesungen und Vorträge

Leipziger Buchmesse 2015 In vier Veranstaltungen und mit mehreren Publikationen präsentiert sich das EU-Projekt TransStar Europa vom 12. bis 15. März 2015 auf der Leipziger Buchmesse.

12. März, 17.00 bis 18.00 Uhr im Forum OstSüdOst, Halle 4, Stand E 505: Von fremden Höfen und knarzenden Brettern. Daniela Pusch und Magdalena Becher lesen unter der Moderation von Martina Lisa urbane Poesie und Prosa der tschechischen Autorinnen und Autoren Alena Zemančíková, Jan Balabán, Ondřej Buddeus, Radek Fridrich und Jan Němec.

12. März, 20.00 Uhr im Theater fact: Europäische Geschichte erzählen. Und übersetzen. Autorinnen und Autoren aus den südslawischen Ländern sowie aus der Ukraine präsentieren Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart.

14. März, 10.30 bis 11.30 Uhr im Forum OstSüdOst, Halle 4, Stand E 505: Europäisch-ukrainische Orte der Poesie. Kateryna Babkina präsentiert die im Rahmen des TransStar-Projektes entstandene Videopoesie zu Orten des Übersetzens. Im Anschluss diskutieren die Künstlerin und die Übersetzerinnen Claudia Dathe und Sofia Onufriv, unter der Moderation von Schamma Schahadat über die Wechselwirkung von Orten, Bildern und Texten.

14. März, 21.00 Uhr in der Schaubühne Lindenfels: Martina Lisa stellt zusammen mit Lena Dorn in der Veranstaltung display.eu – zeitgenössische Poesie aus Tschechien, Deutschland und der Slowakei unter anderem den tschechischen Lyriker Ondřej Buddeus vor.

Als Sonderbeilage zur Leipziger Buchmesse erscheint am 10. März Beton International in der taz. Beton versammelt südslawische Autorinnen und Autoren und präsentiert die Ausgabe in einer Veranstaltung am 12. März, 20.00 Uhr in der nato, Karl-Liebknecht-Straße 37. Zu den Übersetzerinnen und Übersetzern der Ausgabe gehören Evelyn Sturl, Paul Gruber, Maja Konstantinovic, Vivian Kellenberger und Anna Hodel.

 

Programmheft des Goethe-Instituts (mit weiteren Informationen zu einem Teil der oben genannten Veranstaltungen)

TransStar Europa Newsletter

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 18. März 2015
 

Deutsch-polnische Transferbewegungen: Grenze – Vermittler/Institutionen – Rezeption

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Veranstaltungen - Tagungen

II. deutsch-polnische Studierendenkonferenz
Deutsch-polnische Transferbewegungen
Grenze – Vermittler/Institutionen – Rezeption
19.-20. November 2015, Universität Warschau, Institut für Germanistik

 

Das Institut für Germanistik der Universität Warschau und das Slavische Seminar der Universität Tübingen veranstalten am 19. und 20. November 2015 eine Studierendenkonferenz zu dem Thema Deutsch-polnische Transferbewegungen: Grenze – Vermittler/Institutionen – Rezeption. Angesprochen sind B.A.- und M.A.-Studierende aus den Literatur- und Kulturwissenschaften, insbesondere Studierende und Interessierte der deutsch-polnischen Doppelmasterprogramme.


Im Zeitalter von Globalisierung und Migration ist die Vorstellung von einer zugleich an ein Volk, eine Nation und an einen spezifischen Ort gebundenen Kultur im Herderschen Sinne obsolet geworden. Es wird vielmehr versucht, die Fluidität, die Dynamik und die Grenzüberschreitungen zwischen Kulturen zu begreifen. Durch ihre geographische Nachbarschaft und die engen kulturellen Beziehungen lassen sich zwischen Polen und Deutschland sowohl in historischer Dimension als auch gegenwärtig vielfältige Transferbewegungen in beide Richtungen beobachten.

 

Weitere Informationen zur Konferenz

 
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