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Kulturgrenzen in postimperialen Räumen. Herausgegeben von Alexander Kratochvil, Renata Makarska, Katharina Schwitin und Annette Werberger PDF Drucken E-Mail
Publikationen - unkategorisiert

Bosnien und Westukraine als transkulturelle Regionen. Bielefeld: transcript 2013

Transkulturalität ist in Europa nicht nur ein Phänomen von Migration, Globalisierung und Urbanität im 20. Jahrhundert. In den ehemaligen Landimperien Russland, Österreich und Osmanisches Reich gab und gibt es Räume, in denen Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, Religionen, Kulturen und Nationalitäten zusammenlebten und ihre Grenzen untereinander aushandelten. Deshalb bemühen Studien zu Integrationsprozessen in Europa heute gerne diese Gebiete als Vorbilder.
Dieser Band geht anhand der Fallbeispiele Westukraine und Bosnien den Besonderheiten multiethnischer Imperien sowie den Unterschieden zwischen historisch gewachsenen und aktuellen Phänomenen der Transkulturalität nach. (Verlag)

Darin u.a.
- Katharina Schwitin: Ruthenische Folklore im Fokus der polnischen Folkloristik und Ethnographie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, S. 61-100
- Alexander Kratochvil: Berge und Jahrhunderte. Nikola Šuhaj und die literarische Polyglossie in den Karpaten, S. 165-186

Der Slawist und Übersetzer Dr. Alexander Kratochvil ist derzeit Fellow am Institut für tschechische Literatur der Tschechischen Akademie der Wissenschaften Prag.
Dr. Renata Makarska lehrt slawische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Tübingen.
Katharina Schwitin ist Doktorandin am Lehrstuhl für slawische Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Tübingen.
Prof. Dr. Annette Werberger ist Professorin für Literaturwissenschaft (Osteuropäische Literaturen) an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder.

Der Sammelband geht auf den Workshop „Kulturgrenzen im transnationalen Kontext: Bosnien-Herzegowina/Westukraine“ an der Universität Konstanz zurück. Der Workshop fand im Rahmen des Projektes „Grenzerzählungen in transnationalen Räumen. Ostgalizien, 19./20. Jahrhundert“ am Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ statt.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 05. März 2013
 
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