Die Zukunft der Erinnerung und der Holocaust. Von Geoffrey Hartman und Aleida Assmann
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Publikationen -
unkategorisiert
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Konstanz: Konstanz University Press 2012.
Geoffrey Hartman, einer der international renommiertesten Literaturwissenschaftler, hat sich in den letzten Jahren intensiv der analytischen Aufarbeitung eines Begriffs angenommen, der in den Kulturwissenschaften den Status eines „Plastikworts“ hat: der kulturellen Erinnerung. Die in diesem Band zusammengefassten Überlegungen zeigen, wie sich „kulturelle Erinnerung“ in unserer nachmodernen und posttraumatischen Epoche konkret mit neuen kulturellen Grundfragen, künstlerischen Projekten und literarischen Praktiken verbindet – und dies vor allem vor dem Hintergrund der Erfahrung des Holocaust.
Der erste Teil – „Zeugenschaft und Pathosnarrativ“ – untersucht die Belastbarkeit neuer und alter Formate des Erzählens. Die enge Verschränkung von kulturellem Gedächtnis mit Öffentlichkeit und Medien ist Gegenstand des zweiten Teils des Buches über „Zeugenschaft und Leiden auf Distanz“, in dem Fragen der Gegenwartskultur nach Qualität und Grenzen der Empathie angesichts der über globale Bilder- und Informationsströme vermittelten immer neuen Szenen von realer und fiktiver Gewalt zugespitzt werden. In „Das Demokratische Museum“ grenzt Hartman das kulturelle vom öffentlichen Gedächtnis ab. Im vierten Teil des Buches stehen schließlich die Schwierigkeiten des Aufbaus eines kulturellen Gedächtnisses in einer Umwelt der Massenmedien im Fokus, die einer Hyper- oder Derealisierung der Erfahrungs- und Lebenswelt Vorschub leisten. Die Essays konvergieren in der hochaktuellen Frage nach der Zukunft der Holocaust-Erinnerunng. (Verlag)
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. Februar 2012 |
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Publikationen -
Reihe Basis Scripte
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Herausgegeben von Franziska Bergmann, Franziska Schößler und Bettina Schreck
Erscheint im April 2012, ca. 270 S., kart., ca. 19,80 € ISBN 978-3-8376-1432-9
Die Gender Studies sind eine der zentralen Forschungsperspektiven der letzten Jahre. Dieser Band bietet eine systematische Einführung in die wichtigsten Theorien und Ansätze. Anhand von ausgewählten Originaltexten werden die Anfänge der Frauenforschung ebenso wie aktuelle Fragestellungen der Queer Theory oder Verknüpfungen zu anderen Fachrichtungen vorgestellt. Klassische Ansätze der Geschlechterforschung finden sich erstmalig in deutscher Übersetzung präsentiert und für die Lehre in den Bachelor- wie auch in den Master- Studiengängen aufbereitet.
Aus dem Inhalt: Weibliches Schreiben und kulturelle Weiblichkeitsrepräsentationen (Virginia Woolf) Geschlecht als soziale Konstruktion (Simone de Beauvoir) Performativität der Geschlechtsidentität (Judith Butler) Anknüpfungen zu den Postcolonial Studies (Gayatri Gopinath), zur Naturwissenschaft (Donna Haraway) oder Literaturwissenschaft (Eve Kosofsky Sedgwick)
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"Gender Studies"
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Störfälle Zeitschrift für Kulturwissenschaften, Heft 2/2011
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Publikationen -
Zeitschrift für Kulturwissenschaften
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Als es im März 2011 in Fukushima zur Havarie des Reaktorblocks 1 kam, wurde klar, was sich in Japan neben einem katastrophalen Erdbeben und einem fatalen Tsunami noch ereignet hatte: der Beginn einer Störfall-Kaskade, die die Verletzlichkeit der globalisierten Welt, ihre technischen Voraussetzungen und ihre medialen Rahmenbedingungen schlaglichtartig vor Augen führte. Damit wird der Störfall zu einer eigenen Kategorie der Wissensproduktion, der gemeinhin unhinterfragte Normalitätsvorstellungen irritiert und – Bundeskanzlerin Merkel sprach schon am ersten Tag des Atom-Dramas von einem »Einschnitt für die Welt« – Praktiken der Evaluierung, der Prozessierung und der Prävention in Gang setzt. In diesem Sinne fragt das Heft 2/2011 der ZfK nach dem epistemologischen Status des Störfalls, nach seinen politischen Dimensionen, nach Verlaufskurven historischer Störfälle und nach ästhetischen Aneignungen, die ihn entgegen der Normalerwartung als ein Anderes ausstellen und in seinen Wirkungen reflektieren.
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Kulturen in Bewegung. Beiträge zur Theorie und Praxis der Transkulturalität
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Publikationen -
Reihe Kultur- und Medientheorie
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Herausgegeben von Dorothee Kimmich und Schamma Schahadat
Transcript-Verlag, Reihe Kultur- und Medientheorie, erscheint im Juli 2011, ca. 260 S., kart., ca. 28,80€, ISBN 978-3-8376-1729-0
Das Konzept der Transkulturalität löst sowohl die Interkulturalitäts-Studien als auch die Postcolonial Studies als kulturwissenschaftliches Paradigma ab: Während die Interkulturalitäts-Forschung Kulturen als »Inseln oder Sphären« (Wolfgang Welsch) begriffen hat, zeichnen sie sich heute durch Fluidität und Grenzverschiebungen aus und entwickeln neue Strategien des kulturellen Ein- und Ausschlusses. Dieser Band stellt Ansätze der Transkulturalitätsforschung in den verschiedenen Disziplinen vor und nimmt dabei globale, politische und gesellschaftliche Veränderungen ebenso in den Blick wie kleinräumige, alltägliche kulturelle Praktiken. (Verlagsinformationen)
Zur Verlagshomepage:
http://www.transcript-verlag.de/ts1729/ts1729.php |
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Nachbarschaft, Räume, Emotionen. Herausgegeben von Sandra Evans und Schamma Schahadat
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Publikationen -
unkategorisiert
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Interdisziplinäre Beiträge zu einer sozialen Lebensform. Bielefeld: transcript 2011.
Kann Nachbarschaft geplant, organisiert oder gar erzwungen werden? Welche Rechte, welche Verantwortung haben die Nachbarn – und wie wird der ideale Nachbar definiert? Wo liegt der Unterschied zwischen Nachbarschaft und Gemeinschaft?
Dieses Buch richtet den Blick auf den räumlichen und emotionalen Zustand des Nachbar-Seins: Nachbarschaft kann Nähe und Intimität zum (räumlich) Nächsten erzeugen, birgt aber auch die Gefahr von Unstimmigkeiten und Konflikten. Der interdisziplinäre Band untersucht verschiedene Entwürfe und Realisierungen von Nachbarschaft. Die Beiträge richten den Blick auf unterschiedliche Formate: auf die sowjetische Kommunalwohnung, die amerikanische „gated community“, auf den Klosterbau, aber auch auf gute und schlechte Nachbarschaften in der Literatur.
Mit Beiträgen u.a. von Zygmunt Bauman und Slavoj Zizek und mit zwei Texten von Wladimir Kaminer. (Verlag) |
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