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Marcel Mauss: Handbuch der Ethnographie. Herausgegeben von Iris Därmann und Kirsten Mahlke

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Publikationen - unkategorisiert

Marcel Mauss: Handbuch der Ethnographie. Herausgegeben von Iris Därmann und Kirsten MahlkeMünchen: Wilhelm Fink 2013

"Das Handbuch der Ethnographie basiert auf den stenographierten Mitschriften der Vorlesungen von Marcel Mauss, die er von 1926 bis 1939 jedes Jahr am Institut d’Ethnologie der Universität Paris gehalten hat. Seine Schülerin, die Afrikanistin Denise Paulme, hat es 1947 herausgegeben. Dieses Handbuch, das nun zum ersten Mal in deutscher Übersetzung vorliegt, spiegelt die methodischen Leitfäden und thematischen Schwerpunkte wider, die Marcel Mauss ins Zentrum der ethnologischen Ausbildung gesetzt hat.

Mauss, der, abgesehen von einer Reise nach Marokko, niemals selbst Feldforschung betrieben hat, wusste mit seiner überragenden Lehr- und Forschungstätigkeit gleichwohl eine ganze Phalanx französischer Ethnologen, Philosophen und Altphilologen auszubilden, von denen Roger Caillois, George Devereux, Germaine Dieterlen, Georges Dumézil, Louis Dumont, Marcel Griaule, Alexandre Koyré, Alfred Métraux, Maurice Leenhardt, Michel Leiris, André Leroi-Gourhan, René Maunier oder Jean-Pierre Vernant nur die bekanntesten sind. Wir waren, so schrieb er 1930 im Rückblick, bei der Entdeckung dieser neuen Wissenschaft, »Verlorene im Wald, die sich nur orientieren konnten, indem sie sich gegenseitig riefen.« Dank Marcel Mauss, des großen Ethnologen der Gabe, des Opfers, des Gebets, des Mythos, der Internationalität, der Körper- und Medientechniken, hat sich dieser Wald inzwischen gelichtet." (Verlag)

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Essen. Herausgegeben von Dorothee Kimmich und Schamma Schahadat

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Publikationen - Zeitschrift für Kulturwissenschaften

Essen. Herausgegeben von Dorothee Kimmich und Schamma SchahadatDorothee Kimmich, Schamma Schahadat (Hg.)

Zeitschrift für Kulturwissenschaften, 1 (2012)

Mai 2012, 206 S., kart., 8,50 €
ISBN 978-3-8376-2023-8
Zeitschrift ZfK

"Essen ist nicht nur eine physiologische Notwendigkeit für alle Lebewesen, sondern integriert zudem fast alle Bereiche des sozialen und kulturellen Verstehens, Deutens und Handelns: Es ist anthropologische Konstante – und doch zugleich kulturell, sozial, ökonomisch, sogar politisch und nicht selten erotisch konnotiert.
Essen (und damit auch Geschmack, Sitten, aber auch Magie und Ritual) bestimmt Prozesse der Inklusion und Exklusion, markiert Identität und überschreitet zugleich geographische, soziale und ethnische Grenzen. Die Beiträge des Heftes zeigen: Im Kontext der Globalisierung ist Essen seit einigen Jahren ein Feld genuin kulturwissenschaftlicher Forschung geworden, das auch ökologische Ansätze, kritische Positionen und politische Stimmen mit einschließt." (Verlag)

 

Explosion und Peripherie

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Publikationen - Reihe Kultur- und Medientheorie

Explosion und PeripherieHerausgegeben von Susi K. Frank, Cornelia Ruhe und Alexander Schmitz

Jurij Lotmans Semiotik der kulturellen Dynamik revisited. Bielefeld: transcript 2012.
Zitation

Die kulturtheoretische Aktualität der Kultursemiotik Jurij Lotmans steht im Mittelpunkt dieses Bandes. Die teils theoretischen, teils kulturhistorisch angewandten Beiträge namhafter Literaturwissenschaftler (Koschorke, Lachmann u.a.) fokussieren vor allem auf zwei Konzepte: das räumliche Konzept der Semiosphäre, in dem der Peripherie als Zone indeterminierter kultureller Dynamik zentrale Bedeutung zukommt, und das zeitliche Konzept von kultureller Diskontinuität, von Lotman „Explosion“ genannt. Peripherie und Explosion erweisen sich als besonders gut anschließbar an aktuelle Theorien des Politischen und der sozialen wie kulturellen Dynamik, die im Kontext der Globalisierung und der Absage an utopisch-teleologische Emanzipationstheorien Phänomene von Subversion und kreativer „Unterbrechung“ in der historischen „conditio“ der Gegenwart ausmachen. (Verlag)

Prof. Dr. Susanne Frank lehrt ostslawische Literaturen und Kulturen an der Humboldt-Universität zu Berlin. Prof. Dr. Cornelia Ruhe lehrt romanische Literatur- und Medienwissenschaft an der Universität Mannheim. Alexander Schmitz ist Wissenschaftslektor von Konstanz University Press. Der vorliegende Band entstand im Rahmen des Forschungsprojektes „Lotman und die Kulturtheorie“ am Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 09. Mai 2012
 

Gender Studies

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Publikationen - Reihe Basis Scripte

Gender StudiesHerausgegeben von Franziska Bergmann, Franziska Schößler und Bettina Schreck

Erscheint im April 2012, ca. 270 S., kart., ca. 19,80 € ISBN 978-3-8376-1432-9

Die Gender Studies sind eine der zentralen Forschungsperspektiven der letzten Jahre. Dieser Band bietet eine systematische Einführung in die wichtigsten Theorien und Ansätze. Anhand von ausgewählten Originaltexten werden die Anfänge der Frauenforschung ebenso wie aktuelle Fragestellungen der Queer Theory oder Verknüpfungen zu anderen Fachrichtungen vorgestellt. Klassische Ansätze der Geschlechterforschung finden sich erstmalig in deutscher Übersetzung präsentiert und für die Lehre in den Bachelor- wie auch in den Master- Studiengängen aufbereitet.

Aus dem Inhalt:
Weibliches Schreiben und kulturelle Weiblichkeitsrepräsentationen (Virginia Woolf)
Geschlecht als soziale Konstruktion (Simone de Beauvoir)
Performativität der Geschlechtsidentität (Judith Butler)
Anknüpfungen zu den Postcolonial Studies (Gayatri Gopinath), zur Naturwissenschaft (Donna Haraway) oder Literaturwissenschaft (Eve Kosofsky Sedgwick)

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. Februar 2012
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Polnische Literatur in Bewegung. Herausgegeben von Daniel Henseler und Renata Makarska

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Polnische Literatur in Bewegung. Herausgegeben von Daniel Henseler und Renata MakarskaDie Exilwelle der 1980er Jahre. Bielefeld: transcript 2013

"Polnische diasporale Literatur zwischen Exil und Migration: Mit Blick auf die Emigranten der 1980er Jahre, etwa Artur Becker, Krzysztof Niewrzeda und Natasza Goerke, diskutieren deutsche und polnische Literaturwissenschaftler/-innen u.a. die Frage der konzeptionellen Verortung des schriftstellerischen Werkes dieser Exilwelle (Postemigration, Transmigration, Nomadismus), des (un-)möglichen Abschieds vom Exil, des Überschreitens von Kultur- und Sprachgrenzen sowie des kollektiven Gedächtnisses dieser Generation." (Verlag)

Der Slawist PD Dr. Daniel Henseler lehrt polnische und russische Literatur an der Universität Fribourg, Schweiz.
Dr. Renata Makarska ist wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Slawische Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Tübingen.
Der Exzellenzcluster "Kulturelle Grundlagen von Integration" hat das Erscheinen dieses Buches gefördert.

 
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