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Mysteries and Secrecies

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Veranstaltungen - Workshops

Workshop mit dem Anthropologen Prof. Dr. Michael Taussig (Columbia University, NY)

Fr, 25. Oktober 2013
Universität Konstanz, Raum E 402

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Prof. Dr. Thomas Kirsch Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 07. April 2013
 

Beauty and the Beast

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Veranstaltungen - Vorlesungen und Vorträge

Der Anthropologe Prof. Dr. Michael Taussig (Columbia University, NY) referiert einen zentralen Aspekt seines aktuellen Buches „Beauty and the Beast. Chicago: University of Chicago Press, 2012“, in dem er die Verbindung von Schönheit und Gewalt vor dem Hintergrund des langjährigen Bürgerkriegs in Kolumbien untersucht.

Do, 24. Oktober 2013
Ort N.N.

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Prof. Dr. Thomas Kirsch Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Accommodation Policies and Territorial Dynamics in Multilevel States

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Veranstaltungen - Tagungen

International conference with selected scholars of federalism and multiculturalism

Thu–Sat, 13–15 June 2013
University of Konstanz, Senatssaal V 1001

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Prof. Nathalie Behnke Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

New Policies of Accommodating Diversity

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Veranstaltungen - Tagungen

New Policies of Accommodating DiversityChallenges and Opportunities for Multilevel States

Thu–Sat, 13–15 June 2013
University of Konstanz, Senatssaal V 1001

Conference outline

Questions of how to accommodate cultural diversity have become increasingly important not only in Western Europe but also as part of processes of democratization outside Europe. Apart from the renaissance of internal nations within states, mobility and immigration are transforming the cultural composition of societies increasing their heterogeneity. Cultural communities differ in terms of language, religion, cultural tradition, and national or ethnic identity. Demands for special recognition or protection of group distinctiveness are challenging liberal principles of equality and raise questions about belonging, identity, in- and exclusion. Apart from practical problems of finding solutions satisfying for divergent groups, policies of integration also touch on normative principles of living together within one state.

The aim of the conference is to shed light on these fundamental questions and to compare policies of diversity management in different contexts. We intend to approach these issues of accommodation, integration and internal dynamics from different theoretical perspectives and include a variety of studies of different types of communities and the policies directed at their demands. Single case studies as well as small and large N comparisons will cover cultural communities in Europe, South-East Asia and in Africa.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 07. April 2013
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Ähnlichkeiten jenseits von Identität und Differenz

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Veranstaltungen - Workshops

Workshop „Ähnlichkeiten jenseits von Identität und Differenz“
14./15. Juni 2013, Forum Scientiarum, Hörsaal (1. Stock)
Prof. Dr. Anil Bhatti, Dr. Niels Weidtmann

Freitag, 14. Juni14:15 Uhr Begrüßung (Anil Bhatti und Niels Weidtmann)

Sektion 1, Chair: Dorothee Kimmich

14:30 Uhr Harald Seubert, Denkformen des Ähnlichen und ihr interkulturelles Echo: Analogie-

Verisimile-Familienähnlichkeit'

15:30 Uhr Niels Weidtmann, Entsprechung statt Überlappung. Zu einer Kritik des

Ähnlichkeitsbegriffs

16:30 Uhr Pause

17:00 Uhr Klaus Sachs-Hombach, Ähnlichkeit. Funktionen und Bereiche eines umstrittenen

Begriffs

18:00 Uhr Thomas Kirsch, Interpreting Crime: Questions of Similarity and Difference

anschließend gegen 19 Uhr gemeinsames Abendessen

 

Samstag, 15. Juni

Sektion 2, Chair: Anil Bhatti

9:00 Uhr Elmar Holenstein, Von der Erwartung, dass die Menschen in fernen Ländern von uns

verschieden sind

10:00 Uhr Franz-Martin Wimmer, Grenzen der Sprache - Grenzen der Ähnlichkeit?

11:00 Uhr Pause

11:30 Uhr Dietmar Koch, Das »Homoion« und die Frage nach der Einheit seiner Kontexte. Zu

Platons Ähnlichkeits- bzw. Gleichheitskonzeptionen

12:30 Uhr Michael Dusche, Assimilation und Ähnlichkeit

13:30 Uhr Mittagspause

Sektion 3, Chair: Niels Weidtmann

15:00 Uhr Jürgen Wertheimer

16:00 Uhr Frauke Berndt, The Family of Man (1955): Zur Kritik der Ähnlichkeit

17:00 Uhr Pause

17:30 Uhr Anil Bhatti, Ähnlichkeit als Überlappungsfeld in der sozialen Praxis

 

Marcel Mauss: Handbuch der Ethnographie. Herausgegeben von Iris Därmann und Kirsten Mahlke

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Marcel Mauss: Handbuch der Ethnographie. Herausgegeben von Iris Därmann und Kirsten MahlkeMünchen: Wilhelm Fink 2013

"Das Handbuch der Ethnographie basiert auf den stenographierten Mitschriften der Vorlesungen von Marcel Mauss, die er von 1926 bis 1939 jedes Jahr am Institut d’Ethnologie der Universität Paris gehalten hat. Seine Schülerin, die Afrikanistin Denise Paulme, hat es 1947 herausgegeben. Dieses Handbuch, das nun zum ersten Mal in deutscher Übersetzung vorliegt, spiegelt die methodischen Leitfäden und thematischen Schwerpunkte wider, die Marcel Mauss ins Zentrum der ethnologischen Ausbildung gesetzt hat.

Mauss, der, abgesehen von einer Reise nach Marokko, niemals selbst Feldforschung betrieben hat, wusste mit seiner überragenden Lehr- und Forschungstätigkeit gleichwohl eine ganze Phalanx französischer Ethnologen, Philosophen und Altphilologen auszubilden, von denen Roger Caillois, George Devereux, Germaine Dieterlen, Georges Dumézil, Louis Dumont, Marcel Griaule, Alexandre Koyré, Alfred Métraux, Maurice Leenhardt, Michel Leiris, André Leroi-Gourhan, René Maunier oder Jean-Pierre Vernant nur die bekanntesten sind. Wir waren, so schrieb er 1930 im Rückblick, bei der Entdeckung dieser neuen Wissenschaft, »Verlorene im Wald, die sich nur orientieren konnten, indem sie sich gegenseitig riefen.« Dank Marcel Mauss, des großen Ethnologen der Gabe, des Opfers, des Gebets, des Mythos, der Internationalität, der Körper- und Medientechniken, hat sich dieser Wald inzwischen gelichtet." (Verlag)

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Polnische Literatur in Bewegung. Herausgegeben von Daniel Henseler und Renata Makarska

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Polnische Literatur in Bewegung. Herausgegeben von Daniel Henseler und Renata MakarskaDie Exilwelle der 1980er Jahre. Bielefeld: transcript 2013

"Polnische diasporale Literatur zwischen Exil und Migration: Mit Blick auf die Emigranten der 1980er Jahre, etwa Artur Becker, Krzysztof Niewrzeda und Natasza Goerke, diskutieren deutsche und polnische Literaturwissenschaftler/-innen u.a. die Frage der konzeptionellen Verortung des schriftstellerischen Werkes dieser Exilwelle (Postemigration, Transmigration, Nomadismus), des (un-)möglichen Abschieds vom Exil, des Überschreitens von Kultur- und Sprachgrenzen sowie des kollektiven Gedächtnisses dieser Generation." (Verlag)

Der Slawist PD Dr. Daniel Henseler lehrt polnische und russische Literatur an der Universität Fribourg, Schweiz.
Dr. Renata Makarska ist wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Slawische Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Tübingen.
Der Exzellenzcluster "Kulturelle Grundlagen von Integration" hat das Erscheinen dieses Buches gefördert.

 

CfP: Politische Partizipation und bürgerschaftliches Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund

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Allgemeines - Allgemeines

Call for Papers

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf allen Stufen des akademischen Werdegangs sind eingeladen, Vorschläge für Tagungsbeiträge in Form von Abstracts (200 Wörter) einzureichen. Besonderes Interesse besteht an empirischen Arbeiten aus Forschung und Praxis; auch theoretische oder konzeptionelle Beiträge sind willkommen. Bei Annahme einen Tagungsbeitrags können auf Antrag Fahrtkosten erstattet werden.

Wir bitten um Einreichung von Themenvorschlägen bis zum 20. März 2013 an:

Dr. Andreas Wüst, Ministerium für Integration Baden-Württemberg, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun, SWR International, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Träger des Netzwerks sind das Ministerium für Integration des Landes Baden-Württemberg und SWR International.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 05. März 2013
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Neuerscheinung: Visuelle Kulturen/Visual Culture zur Einführung. Von Marius Rimmele und Bernd Stiegler

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Während in den angloamerikanischen Ländern die Visual Culture Studies seit Jahren ein etabliertes Forschungsfeld darstellen, verteilen sich hierzulande die Forschungsansätze zu Visualität und Kultur auf verschiedene Disziplinen. Der Doppeltitel ist deshalb als Versuch zu verstehen, zentrale Fragen der Visual Culture Studies aufzunehmen und mit den Ansätzen hiesiger kulturwissenschaftlicher Forschung zu verbinden.

Im Mittelpunkt der Einführung steht die Frage nach der kulturellen Prägung des Auges. Dabei reicht die Bandbreite von Fragen der Geschichtlichkeit des Sehens über mediale und erkenntnistheoretische Umbrüche bis hin zu interkulturellen Dynamiken einschließlich des Postkolonialismus. Weitere Themen sind Sichtbarkeit und Überwachung im öffentlichen Raum, (genderspezifische) Identitätsbildung und Begehrensdynamiken. (Verlag)

Dr. Marius Rimmele ist akademischer Mitarbeiter im Fach Kunstwissenschaft/Kunstgeschichte an der Universität Konstanz und derzeit Kollegiat am Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz.

Prof. Dr. Bernd Stiegler lehrt Neuere Deutsche Literatur mit Schwerpunkt 20. Jahrhundert im medialen Kontext an der Universität Konstanz. Er ist Aulumnus des Kulturwissenschaftlichen Kollegs Konstanz.

 

"Ludwig Uhland - Tübinger Linksradikaler Nationaldichter"

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Ausstellung im Stadtmuseum Tübingen

Vom 6. Oktober bis 2. Dezember 2012 ist im Stadtmuseum Tübingen (Öffnungszeiten: Di-So, 11-17 Uhr) die Ausstellung "Ludwig Uhland - Tübinger Linksradikaler Nationaldichter" zu sehen, eine Zusammenarbeit des Stadtmuseum, des Deutschen Seminars der Universität Tübingen und des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Der Katalog und Teile der Ausstellung wurden im Wintersemester 2011/12 in einem Projektseminar unter der Leitung von Dr. Stefan Knödler und Dr. Helmuth Mojem erarbeitet.

 

Wahrheit und Erfindung. Grundzüge einer Allgemeinen Erzähltheorie. Von Albrecht Koschorke

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Wahrheit und Erfindung. Grundzüge einer Allgemeinen Erzähltheorie. Von Albrecht Koschorke  Frankfurt/M.: Fischer 2012.

Überall wird von der prägenden Kraft der Erzählung gesprochen: in der Geschichtsschreibung, in Recht, Politik und Ökonomie. Erzählerisch werden Konfliktzonen vermessen, gesellschaftliche Institutionen begründet, Vergangenheiten und Zukünfte imaginiert. Insofern stellen kollektive Erzählungen ein wichtiges Medium der Selbststeuerung von Gesellschaften dar.
Noch immer fehlt es aber an einer Erzähltheorie, die systematisch über ihren klassischen Geltungsbereich, die Literatur, hinausgeht. Das hier vorgelegte Buch zeigt Wege auf, um diese Lücke zu schließen. Es stellt den dichterischen Fiktionen nicht nur die Vielfalt unmittelbar mit der sozialen Praxis verflochtener Erzählweisen gegenüber, sondern fragt allgemeiner nach den kulturellen Transformationsregeln zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Ein wichtiges Buch zu einem der Schlüsselbegriffe der Kulturwissenschaft. (Verlag)

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 03. November 2012
 

Grenzen der Kultur. Von Özkan Ezli

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Grenzen der Kultur. Von Özkan EzliAutobiographien und Reisebeschreibungen zwischen Okzident und Orient. Konstanz: Konstanz University Press 2012.

"Kulturen mit Verweis auf ihre religiösen Traditionen voneinander abzugrenzen, ist tief in den wissenschaftlichen wie gesellschaftspolitischen Erzählungen der Moderne verankert – und das nicht nur im Okzident, sondern auch im Orient. Özkan Ezlis Studie zeigt jedoch, dass es fruchtbarer ist, den Strategien der Abgrenzung und den Gründen für Missverständnisse nachzugehen, an denen sich die Horizonte des Kulturellen und damit die Grenzen der Kultur abzeichnen.
Dem sowohl in der Literaturwissenschaft wie auch in der Orientalistik vorherrschenden Eindruck, dass der Orient weder Autobiographie noch literarische Reisebeschreibungen kenne, hält der Autor seine literaturwissenschaftlich-kultursoziologische Analyse von westeuropäischen, arabischen und türkischen Texten aus dem 19. und 20. Jahrhundert entgegen. Der Hinweis auf die vorgeblich fehlende Säkularisierungs- und Desakralisierungsgeschichte in der arabischen und türkischen Kultur ist angesichts von historischen Reiseerfahrungen und Bildungserlebnissen bestenfalls noch bedingt zutreffend. Ezlis Lektüren von wichtigen, aber bisher kaum rezipierten Texten machen Modelle von Individuation, Subjekt- und Kulturkonstitution sichtbar, die obwohl sie auf politische Kulturen in Orient und Okzident hinweisen, zugleich so verschieden und komplex sind, dass sie mit den groben Unterscheidungen Islam/Christentum und Moderne/Vormoderne nicht erfasst werden können. Eine neue Konfiguration von Orient und Okzident wird sichtbar." (Verlag)

Rezension

Grenzen der Kultur
Das Buch von Özkan Ezli ist eine Reise in die Tiefe der kulturellen Grenzen mit den Stationen Bildung und Zivilisation und der Ankunft am Bahnhof Mischkultur anhand von Autobiographien und Reisebeschreibungen zwischen Okzident und Orient. Von Rukiye Cankıran
Migazin.de, Buchtipp zum Wochenende, 14. September 2012

Dr. Özkan Ezli forscht im Exzellenzcluster über „Narrative des Sozialen und Politischen in der deutsch-türkischen Literatur und im deutsch-türkischen Film: Eine andere deutsche Literatur- und Kulturgeschichte“.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 18. September 2012
 

Essen. Herausgegeben von Dorothee Kimmich und Schamma Schahadat

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Publikationen - Zeitschrift für Kulturwissenschaften

Essen. Herausgegeben von Dorothee Kimmich und Schamma SchahadatDorothee Kimmich, Schamma Schahadat (Hg.)

Zeitschrift für Kulturwissenschaften, 1 (2012)

Mai 2012, 206 S., kart., 8,50 €
ISBN 978-3-8376-2023-8
Zeitschrift ZfK

"Essen ist nicht nur eine physiologische Notwendigkeit für alle Lebewesen, sondern integriert zudem fast alle Bereiche des sozialen und kulturellen Verstehens, Deutens und Handelns: Es ist anthropologische Konstante – und doch zugleich kulturell, sozial, ökonomisch, sogar politisch und nicht selten erotisch konnotiert.
Essen (und damit auch Geschmack, Sitten, aber auch Magie und Ritual) bestimmt Prozesse der Inklusion und Exklusion, markiert Identität und überschreitet zugleich geographische, soziale und ethnische Grenzen. Die Beiträge des Heftes zeigen: Im Kontext der Globalisierung ist Essen seit einigen Jahren ein Feld genuin kulturwissenschaftlicher Forschung geworden, das auch ökologische Ansätze, kritische Positionen und politische Stimmen mit einschließt." (Verlag)

 

Explosion und Peripherie

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Publikationen - Reihe Kultur- und Medientheorie

Explosion und PeripherieHerausgegeben von Susi K. Frank, Cornelia Ruhe und Alexander Schmitz

Jurij Lotmans Semiotik der kulturellen Dynamik revisited. Bielefeld: transcript 2012.
Zitation

Die kulturtheoretische Aktualität der Kultursemiotik Jurij Lotmans steht im Mittelpunkt dieses Bandes. Die teils theoretischen, teils kulturhistorisch angewandten Beiträge namhafter Literaturwissenschaftler (Koschorke, Lachmann u.a.) fokussieren vor allem auf zwei Konzepte: das räumliche Konzept der Semiosphäre, in dem der Peripherie als Zone indeterminierter kultureller Dynamik zentrale Bedeutung zukommt, und das zeitliche Konzept von kultureller Diskontinuität, von Lotman „Explosion“ genannt. Peripherie und Explosion erweisen sich als besonders gut anschließbar an aktuelle Theorien des Politischen und der sozialen wie kulturellen Dynamik, die im Kontext der Globalisierung und der Absage an utopisch-teleologische Emanzipationstheorien Phänomene von Subversion und kreativer „Unterbrechung“ in der historischen „conditio“ der Gegenwart ausmachen. (Verlag)

Prof. Dr. Susanne Frank lehrt ostslawische Literaturen und Kulturen an der Humboldt-Universität zu Berlin. Prof. Dr. Cornelia Ruhe lehrt romanische Literatur- und Medienwissenschaft an der Universität Mannheim. Alexander Schmitz ist Wissenschaftslektor von Konstanz University Press. Der vorliegende Band entstand im Rahmen des Forschungsprojektes „Lotman und die Kulturtheorie“ am Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 09. Mai 2012
 

Sahara Chronicle

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Sahara ChronicleVideo-Installation von Ursula Biemann über Mobilität und die Politik der Eindämmung in der Sahara

Ursula Biemann setzt sich in ihren künstlerischen Arbeiten seit vielen Jahren mit Fragen der Globalisierung, Migration und Geopolitik auseinander. In der Video-Installation „Sahara Chronicle“ aus dem Jahr 2007 beleuchtet sie die afrikanische Auswanderung nach Europa: welche Ängste, Imaginationen und Sehnsüchte dabei eine Rolle spielen; aber auch wie die Netzwerke, Transporte und Logistik funktionieren.

Ausstellungseröffnung am 4. Mai 2012, 19.00 Uhr

4. Mai-1. Juli 2012
Di-Fr 10-18 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr
Kunstverein, Wessenbergstraße 39/41, 78462 Konstanz

Kontakt

Sven Sappelt Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Konstanzer Exzellenzclusters „Kulturelle Grundlagen von Integration“ und dessen Master-Studiengang „Kulturelle Grundlagen Europas“ mit dem Kunstverein Konstanz.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. Februar 2012
 

Literatur als Lebensgeschichte

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Publikationen - unkategorisiert

Literatur als LebensgeschichtePeter Braun, Bernd Stiegler (Hg.)

Literatur als Lebensgeschichte

Biographisches Erzählen von der Moderne bis zur Gegenwart

April 2012, 412 S., kart., mit farb. Abb., 36,80 €
ISBN 978-3-8376-2068-9
Reihe Lettre

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Die Zukunft der Erinnerung und der Holocaust. Von Geoffrey Hartman und Aleida Assmann

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Die Zukunft der Erinnerung und der Holocaust. Von Geoffrey Hartman und Aleida AssmannKonstanz: Konstanz University Press 2012.

Geoffrey Hartman, einer der international renommiertesten Literaturwissenschaftler, hat sich in den letzten Jahren intensiv der analytischen Aufarbeitung eines Begriffs angenommen, der in den Kulturwissenschaften den Status eines „Plastikworts“ hat: der kulturellen Erinnerung. Die in diesem Band zusammengefassten Überlegungen zeigen, wie sich „kulturelle Erinnerung“ in unserer nachmodernen und posttraumatischen Epoche konkret mit neuen kulturellen Grundfragen, künstlerischen Projekten und literarischen Praktiken verbindet – und dies vor allem vor dem Hintergrund der Erfahrung des Holocaust.

Der erste Teil – „Zeugenschaft und Pathosnarrativ“ – untersucht die Belastbarkeit neuer und alter Formate des Erzählens. Die enge Verschränkung von kulturellem Gedächtnis mit Öffentlichkeit und Medien ist Gegenstand des zweiten Teils des Buches über „Zeugenschaft und Leiden auf Distanz“, in dem Fragen der Gegenwartskultur nach Qualität und Grenzen der Empathie angesichts der über globale Bilder- und Informationsströme vermittelten immer neuen Szenen von realer und fiktiver Gewalt zugespitzt werden. In „Das Demokratische Museum“ grenzt Hartman das kulturelle vom öffentlichen Gedächtnis ab. Im vierten Teil des Buches stehen schließlich die Schwierigkeiten des Aufbaus eines kulturellen Gedächtnisses in einer Umwelt der Massenmedien im Fokus, die einer Hyper- oder Derealisierung der Erfahrungs- und Lebenswelt Vorschub leisten. Die Essays konvergieren in der hochaktuellen Frage nach der Zukunft der Holocaust-Erinnerunng. (Verlag)

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. Februar 2012
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Nachbarschaft, Räume, Emotionen. Herausgegeben von Sandra Evans und Schamma Schahadat

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Publikationen - unkategorisiert

Nachbarschaft, Räume, Emotionen. Herausgegeben von Sandra Evans und Schamma SchahadatInterdisziplinäre Beiträge zu einer sozialen Lebensform. Bielefeld: transcript 2011.

Kann Nachbarschaft geplant, organisiert oder gar erzwungen werden? Welche Rechte, welche Verantwortung haben die Nachbarn – und wie wird der ideale Nachbar definiert? Wo liegt der Unterschied zwischen Nachbarschaft und Gemeinschaft?

Dieses Buch richtet den Blick auf den räumlichen und emotionalen Zustand des Nachbar-Seins: Nachbarschaft kann Nähe und Intimität zum (räumlich) Nächsten erzeugen, birgt aber auch die Gefahr von Unstimmigkeiten und Konflikten. Der interdisziplinäre Band untersucht verschiedene Entwürfe und Realisierungen von Nachbarschaft. Die Beiträge richten den Blick auf unterschiedliche Formate: auf die sowjetische Kommunalwohnung, die amerikanische „gated community“, auf den Klosterbau, aber auch auf gute und schlechte Nachbarschaften in der Literatur.

Mit Beiträgen u.a. von Zygmunt Bauman und Slavoj Zizek und mit zwei Texten von Wladimir Kaminer. (Verlag)

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. Februar 2012
 

Gender Studies

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Publikationen - Reihe Basis Scripte

Gender StudiesHerausgegeben von Franziska Bergmann, Franziska Schößler und Bettina Schreck

Erscheint im April 2012, ca. 270 S., kart., ca. 19,80 € ISBN 978-3-8376-1432-9

Die Gender Studies sind eine der zentralen Forschungsperspektiven der letzten Jahre. Dieser Band bietet eine systematische Einführung in die wichtigsten Theorien und Ansätze. Anhand von ausgewählten Originaltexten werden die Anfänge der Frauenforschung ebenso wie aktuelle Fragestellungen der Queer Theory oder Verknüpfungen zu anderen Fachrichtungen vorgestellt. Klassische Ansätze der Geschlechterforschung finden sich erstmalig in deutscher Übersetzung präsentiert und für die Lehre in den Bachelor- wie auch in den Master- Studiengängen aufbereitet.

Aus dem Inhalt:
Weibliches Schreiben und kulturelle Weiblichkeitsrepräsentationen (Virginia Woolf)
Geschlecht als soziale Konstruktion (Simone de Beauvoir)
Performativität der Geschlechtsidentität (Judith Butler)
Anknüpfungen zu den Postcolonial Studies (Gayatri Gopinath), zur Naturwissenschaft (Donna Haraway) oder Literaturwissenschaft (Eve Kosofsky Sedgwick)

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. Februar 2012
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Neuerscheinung: Despoten dichten. Herausgegeben von Albrecht Koschorke und Konstantin Kaminskij

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Albrecht Koschorke/ Konstantin Kaminskij (Hg.): Despoten dichtenSprachkunst und Gewalt. Konstanz: Konstanz University Press 2011.

Warum haben ausgerechnet Gewaltherrscher oft eine besondere poetische Ader? Auf welchem gemeinsamen Grund treffen sich Terror und Fiktion? Welche Verbindung gehen Kunst und Politik ein, wenn die Dichter-Kämpfer zugleich politische Führer sind, die den Staat als Kunstwerk betrachten?

Den Hauptteil des Bandes bilden Studien zu dichtenden Despoten des 20. Jahrhunderts. Auf einen einleitenden Essay über Nero folgen Beiträge zu Benito Mussolini, Josef Stalin, Adolf Hitler, Mao Zedong, Kim Il-Sung, Muammar al-Gaddafi, Saddam Hussein, Saparmyrat Nyýazow und ein Essay von Slavoj Žižek über Radovan Karadžić. Den Abschluss bildet eine Betrachtung von Boyan Manchev über den Zusammenhang von Romantik, Avantgarde und tyrannischer Poesie. (Verlag)

Prof. Dr. Albrecht Koschorke lehrt Allgemeine Literaturwissenschaften an der Universität Konstanz. Er ist Vorstandsmitglied des Exzellenzclusters und Alumnus des Kulturwissenschaftlichen Kollegs. Der Slawist Konstantin Kaminskij ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Konstanz.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. Februar 2012
 

Störfälle Zeitschrift für Kulturwissenschaften, Heft 2/2011

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Publikationen - Zeitschrift für Kulturwissenschaften

Störfälle Zeitschrift für Kulturwissenschaften, Heft 2/2011Als es im März 2011 in Fukushima zur Havarie des Reaktorblocks 1 kam, wurde klar, was sich in Japan neben einem katastrophalen Erdbeben und einem fatalen Tsunami noch ereignet hatte: der Beginn einer Störfall-Kaskade, die die Verletzlichkeit der globalisierten Welt, ihre technischen Voraussetzungen und ihre medialen Rahmenbedingungen schlaglichtartig vor Augen führte. Damit wird der Störfall zu einer eigenen Kategorie der Wissensproduktion, der gemeinhin unhinterfragte Normalitätsvorstellungen irritiert und – Bundeskanzlerin Merkel sprach schon am ersten Tag des Atom-Dramas von einem »Einschnitt für die Welt« – Praktiken der Evaluierung, der Prozessierung und der Prävention in Gang setzt.
In diesem Sinne fragt das Heft 2/2011 der ZfK nach dem epistemologischen Status des Störfalls, nach seinen politischen Dimensionen, nach Verlaufskurven historischer Störfälle und nach ästhetischen Aneignungen, die ihn entgegen der Normalerwartung als ein Anderes ausstellen und in seinen Wirkungen reflektieren.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. Februar 2012
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Kulturen in Bewegung. Beiträge zur Theorie und Praxis der Transkulturalität

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Publikationen - Reihe Kultur- und Medientheorie

Kulturen in Bewegung. Beiträge zur Theorie und Praxis der Transkulturalität Herausgegeben von Dorothee Kimmich und Schamma Schahadat

Transcript-Verlag, Reihe Kultur- und Medientheorie,
erscheint im August 2012, 312 S., kart., ca. 29,80€, ISBN 978-3-8376-1729-0

Sowohl der Begriff als auch die Vorstellung von »Kultur« verändern sich aktuell radikal. Intellektuelle aus allen Disziplinen sind damit befasst, eine Neubestimmung und -positionierung von »Kultur« vorzunehmen.
Im Zeitalter von Globalisierung und Migration ist die Vorstellung von einer zugleich an ein Volk, eine Nation und an einen spezifischen Ort gebundenen Kultur im Herder'schen Sinne offenbar obsolet geworden. Man versucht vielmehr, die Fluidität, die Dynamik und die Grenzüberschreitungen zwischen Kulturen zu begreifen. Die Beiträge in diesem Band zeigen, dass das Konzept der Transkulturalität, welches zunehmend sowohl die Interkulturalitäts-Studien als auch die Postcolonial Studies als kulturwissenschaftliches Paradigma ablöst, hierfür einen methodischen Ansatzpunkt bietet. (Verlagsinformationen)

Zur Verlagshomepage:

http://www.transcript-verlag.de/ts1729/ts1729.php

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. Juli 2012
 

Zeitschrift für Kulturwissenschaften: Knappheit

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Publikationen - Zeitschrift für Kulturwissenschaften

Zeitschrift für Kulturwissenschaften: KnappheitHerausgegeben von Maren Möhring, Erhard Schüttpelz, Martin Zillinger

In Zeiten, in denen unaufhörlich eine zunehmende Knappheit von Mitteln und Ressourcen beschworen wird, lohnt es, sich in Gegenrichtung zum Mahlstrom der Gegenwart zu bewegen. Wie schätzen wir die Entstehung und Befindlichkeit der Wohlstandsgesellschaften im großen historischen Bogen ein – und lassen sie sich auch anders relativieren als durch den Rekurs auf die Begrenzung ökologischer Ressourcen? Seit wann stehen Postulate der Maximierung knapper Ressourcen im Zentrum ökonomischer Theorien, und wann wurde es für Kulturtheorien Mode, vom symbolischen Überfluss auszugehen? Diesen und anderen Themen widmet sich das Heft 1/2011 der ZfK, insbesondere durch einen Kontroversenteil zur Kulturgeschichte wirtschaftlicher Institutionen und Werte. (Verlagsinformation)

Maren Möhring (PD Dr.) ist Historikerin an der Universität zu Köln. Erhard Schüttpelz (Prof. Dr.) lehrt Medientheorie an der Universität Siegen. Martin Zillinger (Dr.) ist Ethnologe und forscht zurzeit in Brüssel.

September 2011, 148 S., kart., 8,50 €
ISBN 978-3-8376-1715-3
Zeitschrift ZfK

Zur Verlagshomepage:

http://www.transcript-verlag.de/ts1715/ts1715.php

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. Februar 2012
 

Dorothee Kimmich: Lebendige Dinge in der Moderne

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Publikationen - unkategorisiert

Lebendige Dinge in der ModerneKonstanz University Press, 1. Aufl. 2011, ca. 92 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, ca. EUR 14.90 / CHF 23.50, ISBN: 978-3-86253-008-3

Ein literaturwissenschaftlicher Essay über das Verhältnis des Menschen zu seinen Dingen.
Dorothee Kimmich geht von dem doppelten Befund aus, dass die Moderne den Dingen ›das Leben nimmt‹, indem sie natur- und kulturwissenschaftlich erklärt und objektiviert. Diesen ›Tod‹ stellen die moderne Literatur, bildende Kunst und Photographie jedoch umgekehrt dadurch in Frage, dass sie diesen Dingen ein Eigenleben zugestehen, das hermeneutisch gerade nicht mehr zu fassen ist: Dinge bedeuten nicht mehr, und der Mensch muss sich die Welt fortan mit ihnen teilen.
Erst seitdem vor 20 Jahren die Ethnologie die Philosophie als literaturwissenschaftliche Leitdisziplin abgelöst hat, kann die »material culture«, das Leben der Dinge, entdeckt und erforscht werden. So zeigen denn auch Kimmichs Lektüren mit einem anthropologischen Blick auf, dass der moderne Mensch nicht nur angehalten ist, das Eigene ins Verhältnis zum Fremden zu setzen, sondern sein Umgang mit den Dingen auch exemplarisch für den Umgang mit dem Fremden steht: ein grundlegendes ethisches Unterfangen also.
Im ersten Teil ihres Essays (›Thesen‹) erläutert die Autorin, warum Dinge dem Menschen nicht nur fremd, sondern auch ähnlich sind. Die Lebendigkeit der Dinge, wie sie uns in modernen Texten begegnet, wird unterschätzt, wenn man sie nur als Wiederbearbeitung historischer Motive begreift. Im zweiten Teil (›Texte‹) zeigt uns Dorothee Kimmich, wie man mit Siegfried Kracauer im »Niemandsland der Dinge« überlebt, wendet sich der »Rückseite der Spule« bei Walter Benjamin zu, und erklärt, »warum sich bei Lord Chandos, Malte Laurids Brigge und dem Zögling Törleß alles um die Dinge dreht«. Überlegungen zu »Charlie Chaplins Komplizen« und der »Seife von Francis Ponge« beschließen das Buch. (Verlagsinformationen)

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 15. Februar 2012
 

Zeitschrift für Kulturwissenschaften

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Publikationen - Zeitschrift für Kulturwissenschaften

Zeitschrift für Kulturwissenschaften(Herausgeber: Lutz Musner und Thomas Hauschild)
Zeitschrift für Kulturwissenschaft 8

Heft 8: Emotionen (hg. v. Daniela Hammer-Tugendhat und Christina Lutter) Oktober 2010.

Das Thema »Emotionen« hat in der Wissenschaft und deren populärer medialer Rezeption Hochkonjunktur. Die öffentlichen Debatten scheinen von Psychologie, Kognitions- und Neurowissenschaften dominiert. Doch auch wenn den »Naturwissenschaften« Messverfahren zur Verfügung stehen, die den »Kulturwissenschaften« verschlossen sind: Emotionen werden immer nur über Sprache und andere Repräsentationen (z.B. Gestik) ›übersetzt‹ z

ugänglich und sind nicht von ihrer kulturellen Vermittlung ablösbar.
Das Heft setzt sich disziplinenübergreifend mit den kulturwissenschaftlichen Möglichkeiten auseinander, »Emotionen« historisch zu kontextualisieren. Im Debattenteil werden die Chancen eines Dialogs zwischen »Kultur-« und »Naturwissenschaften« diskutiert.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 06. März 2011
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Band zur Kulturtheorie von Dorothee Kimmich, Schamma Schahadat und Thomas Hauschild ist jetzt erhältlich.

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Publikationen - Reihe Basis Scripte

Band zur Kulturtheorie von Dorothee Kimmich, Schamma Schahadat und Thomas Hauschild ist jetzt erhältlich.In der Reihe Basis Scripte veröffentlicht der Transscript Verlag den Reader Kulturwissenschaft, herausgegeben von Dorothee Kimmich und Schamma Schahadat.

Die weitere Bände werden folgen:

Franziska Bergmann, Franziska Schößler, Bettina Schreck (Hgg.): Gender Studies. Bielefeld: Transcript 2010 (= Basis-Scripte), erscheint im Frühjahr 2011.

Bernd Stiegler, Anke te Heesen (Hgg.): Bildwissenschaften. Bielefeld: Transcript (= Basis-Scripte), erscheint voraussichtlich 2012.

Andreas Langenohl, Ralph Poole, Manfred Weinberg (Hgg.): Transkulturalität, erscheint voraussichtlich im Herbst 2011.

Weitere Informationen

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 25. Februar 2011
 
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