Aktuelles
Evenementalisierung
von Kultur
Fatih Akýns Film Auf der anderen Seite
als transkulturelle Narration
Workshop im Rahmen des Exzellenzclusters Kulturelle
Grundlagen von Integration
10.-11. Dezember 2008, Universität Konstanz
Programm...
Konzept...
Publikation:
Wider den Kulturenzwang - Migration, Kulturalisierung
und Weltliteratur
Hg.
v. Özkan Ezli, Dorothee Kimmich, Annette Werberger
(Bielefeld, Januar
2009)
In
Zeiten transkultureller Bewegungen erweist sich
die Literatur von Migrantinnen und Migranten als
ein zentrales Untersuchungsfeld, um Veränderungen
in der Literatur, der Kultur und in den Wissenschaften
aufzuzeigen. Die Beiträge dieses Bandes untersuchen
in aktuellen Fallstudien kulturelle Grenzziehungen
in muslimischen bzw. türkischen Gemeinschaften
und setzen sich mit dem neuen »Zwang zur Kultur«
auseinander. Daran anschließend wird der eurozentristische
Literaturbegriff »Weltliteratur« mit
seinen Hierarchien und Genealogien erweitert und
nach nicht-europäischen, etwa afrikanischen
Repräsentationsmodellen von Literatur gefragt.
Mikroanalysen über Film und Literatur zeigen,
dass Migrationsliteratur eine ästhetische Reflexion
auf kulturelle - nicht nationale - Integration und
Desintegration ist.
Der Band wird ergänzt durch zwei Interviews
mit Ilja Trojanow und Feridun Zaimoglu.
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Publikation:
Kulturen der Leidenschaften
Im
Dezember 2007 hat die gemeinsam von der Universitaet
Tübingen und dem Konstanzer Exc 16 finanzierte
Tagung "Kulturen der Leidenschaften - Leidenschaften
in den Kulturen" an der Universität
Tübingen stattgefunden (leidenschaft.pdf).
Eine Auswahl der Beiträge erscheint 2009 als
thematischer Block in der Zeitschrift "Arcadia"
(1/2009), hrsg. von Johannes Kabatek, Dorothee Kimmich,
Schamma Schahadat.
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Exzellenzcluster
16: Kulturelle Grundlagen von Integration,
Universität Konstanz
Die
Universität Konstanz hatte sich im Exzellenzwettbewerb
der DFG erfolgreich um die Einrichtung des
Cluster "Kulturelle Grundlagen von Integration"
beworben.
In dieser interdisziplinären Forschungs-
und Ausbildungseinrichtung werden Geistes-
und Sozialwissenschaftler/innen Prozesse sozialer
Integration und Desintegration auf allen sozialen
Ebenen samt ihrer kulturellen Grundlagen erforschen.
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Pressemeldung
der Universität Konstanz
Homepage
des Clusters
Zeitschrift
für Kulturwissenschaft
(Herausgeber: Lutz Musner und Thomas Hauschild)
Heft 1: Fremde Dinge (hg. Michael C. Frank, Bettina
Gockel, Thomas Hauschild, Dorothee Kimmich, Kirsten
Mahlke) ist im Herbst 2006 erschienen.
Heft 2: Filmwissenschaft als Kulturwissenschaft
(hg. von Siegfried Mattl, Elisabeth Timm, Birgit
Wagner) ist im Herbst 2007 erschienen.
Heft
3: Kreativität. Eine Rückrufaktion (hg.
v. Birgit Althans, Kathrin Audehm, Beate Binder,
Moritz Ege, Alexa Färber) Heft 1/2008.
Heft
4: Räume (hg. v. Michael C. Frank, Bettina
Gockel, Thomas Hauschild, Dorothee Kimmich, Kirsten
Mahlke) Heft 2/2008.
Der
jüngste Trend zu neuen theoretischen und methodologischen
Stilen hat eine Fülle von Richtungen in
den Geistes- und Sozialwissenschaften hervorgebracht,
oft im Rahmen eines breiten Konzeptes von kulturwissenschaftlicher
Analyse und Synthese. Der Befund ist jedoch ambivalent:
Neben vielen innovativen und qualitativ hochwertigen
Ansätzen besonders jüngerer Forscher und
Forscherinnen steht eine Masse oberflächlicher
Antragsprosa und zeitgeistiger Wissensproduktion
zugleich ist das Werk einer ganzen Generation
interdisziplinärer Pioniere noch wenig erschlossen.
In dieser Situation soll die Zeitschrift für
Kulturwissenschaften eine Plattform für Diskussion
und Kontroverse über 'Kultur' und die Kulturwissenschaften
bieten. Die Gegenwart braucht mehr denn je reflektierte
Kultur, historisch situiertes und sozial verantwortetes
Wissen. Nur aus den Traditionen der Einzelwissenschaften
heraus und mit klug konzipierten interdisziplinären
Forschungsansätzen kann fruchtbar über
die Rolle von Geschichte und Gedächtnis, von
Erneuerung und Verstetigung, von Selbststeuerung
und ökonomischer Umwälzung im Bereich
der Kulturproduktion und der naturwissenschaftlichen
Produktion von Wissen diskutiert werden.
Die Zeitschrift für Kulturwissenschaften will
gerade auch jüngere Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen
zu Wort kommen lassen, die aus den Einzeldisziplinen
heraus aktuelle fächerübergreifende Ansätze
entwickeln. Angehörige von Universitäten
und Forschungseinrichtungen in Wien, Konstanz, Tübingen
und Berlin haben die redaktionelle Betreuung übernommen.
Durch diese
überregionale Struktur soll eine größtmögliche
Vielfalt von Forschungsansätzen und Themenfeldern
integriert werden.
Die Zeitschrift für Kulturwissenschaften erscheint
zwei- bis dreimal jährlich in Themenheften,
zu denen gesonderte Aufrufe erscheinen. In jedem
Heft veröffentlichen wir darüber hinaus
einen Aufsatz mit Grundlagencharakter und dazu verfasste
Diskussionsbeiträge.
Die
Redaktionen:
Redaktion
Berlin:
Birgit Althans, Kathrin Audehm, Beate Binder, Hartmut
Böhme, Christina von Braun, Ulrike Brunotte,
Moritz Ege, Alexa Färber, Sebastian Gießmann,
Wolfgang Kaschuba, Rolf Lindner, Thomas Macho, Sylvia
Sasse, Joseph Vogl, Horst Wenzel, Christoph Wulf
Redaktion Konstanz/Tübingen:
Klaus Antoni, Aleida Assmann, Michael C. Frank,
Burkhard Gladigow, Bettina Gockel, Thomas Hauschild,
Reinhard Johler, Dorothea Kimmich, Kirsten Mahlke
Redaktion
Wien:
Hans Belting, Daniela Hammer-Tugendhat, Karin Harrasser,
Christina Lutter, Siegfried Mattl, Lutz Musner,
Elisabeth Timm, Birgit Wagner
Kontaktadresse
musner@ifk.ac.at
Weitere
Informationen:
Lieferbare
Hefte